Die Chiemgauer Weihnachtsmärkte sind dank Schnee und bayerischer Tradition besonders stimmungsvoll

© Ruhpolding Tourismus GmbH/Andreas Plenk

Die schönsten
Weihnachtsmärkte
im Chiemgau ...
... und was sie so besonders macht

Der Winter legt langsam sein weißes Kleid auf den Chiemsee und die Chiemgauer Alpen. Der Duft von Zimt, Apfel und Nüssen hält in der Region Chiemsee-Chiemgau Einzug. Es ist wieder soweit: Die schönsten Weihnachtsmärkte eröffnen die Adventszeit.


Alle Jahre wieder.

Kommt die Weihnachtszeit. Das Radio schmachtet noch (oder eher schon wieder) der letzten Weihnacht hinterher, während du dich im Chiemgau ganz vorbehaltlos auf die(se) Adventszeit freust. Dazu hast du auch allen Grund, denn selten ist die vorweihnachtliche Winterzeit so märchenhaft mitreißend wie hier: Wenn Frau Holle ihren Dezembermantel um das „Bayerische Meer“ legt, beginnt allerorts auch wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte. So wirkungsvoll wie stimmungsvoll, denn bei winterlicher Alpenkulisse, in mittelalterlichem Stadtflair, zwischen Traditionshandwerk und unwiderstehlichen Köstlichkeiten zeigt sich die Winterzeit von ihrer wärmsten Seite. Die schönsten Weihnachtsmärkte findest du im Chiemgau zwar überall, aber ein paar ganz besondere dieser Wintermärchen solltest du dir doch keinesfalls entgehen lassen. Mitunter erzählt man sich davon dann sogar noch im nächsten Jahr. Last Christmas und so.
 

Wenn die Sonne untergeht, ist die RauschBergweihnacht besonders schön!

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Atemlos in den Alpen.


Die RauschBergweihnacht ist  ein wahrlich himmlisches Erlebnis: Hoch oben auf dem Rauschberg (Bergstation 1.670 Meter) gilt er als einer der höchstgelegenen Weihnachtsmärkte Europas, und ist auch sonst ziemlich himmlisch: Musikalisch heimatverbunden untermalt, kannst du dir hier bei Glühwein und einer echten bayerischen Gulaschsuppe (im Brottopf) vom Alpenpanorama einfach mal den Atem rauben lassen (bei klarem Wetter siehst du vom Wilder Kaiser über die Loferer Steinberge bis hin zum Hochfelln). Weihnachtshütten-Highlight ganz oben: Haus- und Hofschmied Hermann Hübner  – Amulette, Talismane, Ringe und Schwerter in Handarbeit. Erleben kannst du die Bergweihnacht an den ersten beiden Adventswochenenden, also am 1. und 2. sowie am 8. und 9. Dezember.
 

Beim Lichteradvent wird Ruhpolding in warmes Licht von Kerzen und Fackeln getaucht

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In winterlicher Kulisse ist auch Weihnachten einfach schöner!

© Chiemgau Tourismus e.V.

Advent in Bergen.


An den Ausläufern der Alpen im südlichen Oberbayern liegt Bergen. Alljährlich findet hier am ersten Adventswochenende (1.12. von 14 bis 21 Uhr – Eröffnung um 17 Uhr; und 2.12. von 11 bis 20 Uhr) ein beeindruckender Adventsmarkt statt. Mit allem was ebenso dazugehört: Kinderchor, flackernden Kerzen, Fackeln und Schwedenfeuern (auf allen Verkaufsflächen), Nikolausbesuch (Samstag 18 Uhr, inklusive Engel), Alphornbläsern und natürlich Weihnachtsgeschichten für kleine und große Märchenfreunde – stimm(ungs)gewaltig vorgelesen vom Inzeller Geschichtenautor Robert Xaver Gapp im Musikpavillon (Samstag 17 Uhr). Außerdem über 45 regionale Aussteller mit handgemachten Wunderdingen, Räucherwerk, und weihnachtlichen Köstlichkeiten. Lokale Spezialitäten: Kartoffellebkuchen, Chiemgauer Stollen und Kletznbrot – dazu passt immer eine heiße Feuerzangenbowle.  

Winter auf der Insel.


Wer zwischen vorweihnachtlicher Strandflucht (Last Christmas!) und märchenhaften Wintermärkten reif für die Insel ist, nimmt einfach den nächsten Dampfer am Chiemsee. Und erlebt auf der Fraueninsel den wohl malerischsten Adventsmarkt überhaupt: 80 Stände voller Kunsthandwerk, außergewöhnlichen Geschenken und kleinen Gaumenfreuden. Zwar umrundest du die Insel auf dem eineinhalb Kilometer langen Rundweg in nicht ganz einer Stunde, die Kulisse aus Kloster, historischem Fischerdörfchen und romantischem Lindenhain (mit zwei tausendjährigen Linden) macht daraus allerdings einen wunderschönen Winterspaziergang. Außerdem empfehlenswert: Die Marzipanwerkstatt im aktiven Benediktinerinnenkloster – mit feinstem Marzipan, hausgemachten Lebkuchen und dem berühmten Chiemseer Klosterlikör. Natürlich alles nach uralten Geheimrezepten hergestellt. Die ersten beiden Adventwochenenden, konkret: 30.11.2018 bis 2.12.2018 und 7.12.2018 bis 9.12.2018, jeweils Freitag von 14 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 12 bis 19 Uhr.
 

Die RauschBergweihnacht ist abends besonders stimmungsvoll

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Ein Krampus beim traditionellen Perchtenlauf in der Ruhpoldinger Rauhnacht.

© Ruhpolding Tourismus GmbH/Andreas Plenk

Stille Nacht, raue Nacht.


Im Herzen von Ruhpolding findest du auch nach Weihnachten wilde Winterromantik. Denn an genau drei Tagen zwischen den zwölf sogenannten Rauhnächten (vom 24.12. bis 06.01.) öffnet der Rauhnachtsmarkt erst nach Weihnachten seine Pforten. Zu bestaunen gibt es heimische Handwerker und Aussteller sowie altertümliche Mystik und Bräuche um die Rauhnächte. Den Höhepunkt des Rahmenprogramms bezeichnet der traditionelle Perchtenlauf am zweiten Tag (18 Uhr). Wo wilde Fabelwesen, haarig und gehörnt, die Dämonen des alten Jahres vertreiben. Für das leibliche Wohl sorgen unterdessen heimische Schmankerln von Grill, Schmalzpfanne und Holzofen, bis der letzte Abend noch musikalisch ausklingt. Verlängerte Weihnacht für die Tage danach: 27.12. bis 29.12. jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Wunderschön weihnachtet es im Chiemgau, bei bayerischer Besinnlichkeit. Und gerade hier darf es dann eben ruhig auch ein bisschen kitschig sein – es ist ja bald Weihnachten. Um den Chiemsee wird es dann winterlich still. Und starr ruht der See. Weihnachtlich glänzt schon der Wald. Und ganz leise, leise rieselt der Schnee.
 

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