Wir suchen die schönsten G’schichten aus dem Chiemgau.

Teilen Sie Ihre Geschichte und schenken Sie ein Lächeln.
» zum Gast-Autor Formular

A bis N Gründe, warum sich der Stadtspaziergang durch Traunstein lohnt

Datum: 17. Oktober 2016 . Autor: Raphaela Jakob . Kategorie: Ausflugsziele . Kirchen & Schlösser . Museen . Traunstein . Wandern
Besichtigung auf eigene Faust - Stadtspaziergang Traunstein
Raphaela Jakob

Die Stadt Traunstein bildet seit jeher das Zentrum des Chiemgaus und hat trotz seiner Größe den Charme einer altbayerischen Kleinstadt nie verloren. Auf dem sogenannten „Stadtspaziergang“ können die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß abgelaufen werden. Informationstafeln versorgen Interessierte mit dem nötigen Hintergrundwissen. In nicht einmal einer Stunde können Besucher dem Zauber der Stadt verfallen.

Beginn des Stadtspaziergangs

Ausgangspunkt des Spaziergangs ist der (A) Brunnenhof vor der Touristinformation Traunstein, gleich neben dem markanten, roten Rathaus. Hier kann der Besucher detailliertere Informationen zur Rundtour erhalten oder einfach direkt losspazieren. Der Weg geht zum Karl-Theodor-Platz, der von zauberhaften Salinenhäusen (B) umrahmt wird und an dem sich auch die Salinenkapelle (C) befindet.

Versteckte Ecke des Maxplatzes

Besichtigung auf eigene Faust - Stadtspaziergang Traunstein

Lourdes-Kapelle

Weiter geht es Richtung Stadtzentrum, dem Maxplatz. Erst auf den zweiten Blick fällt einem die kleine aber feine Lourdes-Kapelle (D) auf, deren Eingang sich links des Pfarrhofs befindet.

Besichtigung auf eigene Faust - Stadtspaziergang Traunstein

Innenraum der Lourdes-Kapelle

Der Innenraum ist mit zahllosen Heiligenbildern versehen und für einen Moment lässt sich die zentrale und menschengefüllte Lage der Kapelle vergessen.

 

Kulturelle Umwege ausführlich erlaubt

Die Marienstraße – eine der zentralen Einkaufsstraßen Traunsteins – entlang erreicht man zügig das Verlagsgebäude des Traunsteiner Tagblatts. An dieser Stelle ein Abstecher in das Druckereimuseum (E) gemacht werden (geöffnet jeden Mittwoch ab 14.00 Uhr). An jedem anderen Tag der Woche geht der Weg weiter an wunderbar verzierten Jugendstilhäusern (F) zur Kirche St. Georg und Katharina (G) inmitten des Stadtparks. Einst befand sich hier der alte Friedhof Traunsteins, was an den Unebenheiten in der Grasfläche auch heute noch zu erahnen ist.

Die Städtische Galerie (H) bietet den zweiten Umweg. Abwechslungsreiche Ausstellungen zeitgenössischer Künstler stehen hier regelmäßig auf dem Programm.

Besichtigung auf eigene Faust - Stadtspaziergang Traunstein

Eingang des Kunstraum Klosterkirche

Ebenfalls ein kulturelles Zentrum Traunsteins ist der direkt an die Städtische Galerie angrenzende Kunstraum Klosterkirche (I). Neben Kunstinteressierten kommen hier auch Fans der klassischen Musik regelmäßig auf ihre Kosten. Und das in dem wunderbaren Ambiente der ehemaligen Kirche des Kapuzinerklosters.

Besichtigung auf eigene Faust - Stadtspaziergang Traunstein

Stadt- und Spielzeugmuseum

Abschluss der „Museumsmeile“ bildet das Stadt-und Spielzeugmuseum (J). Anschließend führt der Weg zum Stadtplatz. Imposant streckt sich hier die freistehende Stadtpfarrkirche St. Oswald (K) empor.

Abschluss des Stadtspaziergangs

Nach einem letzten Schlenker – über den Lindlbrunnen (L) im Zentrum des Stadtplatzes – zum Jacklturm (M) endet der Stadtspaziergang Traunstein vor dem Salzmaier- beziehungsweise Hauptsalzamt und dem Alten Landgericht (N).

Insgesamt handelt es sich bei dem Stadtspaziergang um eine schöne und sehenswerte Runde, die sich vor allem zu Zeiten lohnt, an denen keine regulären Stadtführungen angeboten werden. Dank der Info-Tafeln, die sich überall am Weg befinden, findet man sich hier gut zurecht und findet schnell die besonderen, baulichen Schmankerl der geschichtsträchtigen und schönen Stadt Traunstein.

Mit dem Salinenexperten Sepp Knott geht es auf die Salinenwegführung.
Tipp

Eine schöne und persönlich geführte Tour in Traunstein ist die Salinenwegführung mit Sepp Knott. Der Kulturführer und Salinenexperte nimmt seine Gäste mit auf die kurzweilige Reise in die Traunsteiner Salinengeschichte. Er führt zu Originalschauplätzen, berichtet von der damals technisch herausragenden Meisterleistung, dem Bau der ersten Soleleitung mit Pumpwerken und erzählt anschaulich von der schweren Arbeit der stolzen, kurfürstlichen Salinenarbeiter. Wer mag, kann am Ende der Führung auch noch den speziellen Salzkrustenbraten verkosten.


Datum: 17. Oktober 2016 . Autor: Raphaela Jakob . Kategorie: Ausflugsziele . Kirchen & Schlösser . Museen . Traunstein . Wandern
Hinterlassen Sie einen Kommentar

Nach Absenden des Kontaktformulars erfolgt eine Verarbeitung der von Ihnen eingegebenen personenbezogenen Daten durch den datenschutzrechtlich Verantwortlichen zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage auf Grundlage Ihrer durch das Absenden des Formulars erteilten Einwilligung. Weitere Informationen