Silvia Mitterer ist Gastgeberin einer Frühstückspension in Grassau

© Chiemgau Tourismus e.V.

Gesichter der Gastfreundschaft: Silvia Mitterer

„Mit der umgebundenen Schürze für Gäste da sein“


Die Tür steht offen, und der erste Satz lautet: „Grüß dich, komm rein“. Silvia Mitterer spricht ihre Gäste bewusst mit „Du“ an. Egal, ob es Radfahrer oder Geschäftsreisende, Informatiker, Geologen oder Ärztinnen sind. Die 48-Jährige kennt die Berufe, nicht selten auch die Lebensgeschichten ihrer Gäste, denn ein wichtiger Teil ihrer Philosophie ist es, sich auf die Menschen einzulassen. Ihr spirituelles Interesse kommt ihr dabei sehr entgegen, auch der Teilzeitjob als Sprechstundenhilfe in der Praxis eines Psychologen. Fernseher gibt es in ihrem Haus nicht, dafür aber intensive Gespräche.

Gastfreundschaft gehört im Chiemgau dazu

Im Oktober 2016 hat die dreifache Mutter in Grassau eine Frühstückspension eröffnet, seither trudeln ständig Buchungen ein. Aus allen Berufs- und Bevölkerungsschichten kommen die Gäste. Manchmal kündigen sie sich für eine Nacht an, bleiben aber dann zwei oder drei. Manchmal stehen sie einfach vor der Tür – wie kürzlich drei durchgeschwitzte Radfahrer, die sie geradezu angebettelt haben um ein Zimmer. Dass die Gäste sich ein Bad mit der Hauseigentümerin und den anderen Kurzzeit-Bewohnern teilen müssen, stört nach ihren Angaben niemanden. Im Gegenteil – die Bewertungen im Internet sind „voll des Lobes“. Bei Mitterer gibt es Bio-Frühstück, frische Eier von den eigenen Hühnern und einen großen Garten, wohin die Gäste sich zurückziehen können. Sehr gefragt ist auch die individuelle Beratung zu Wander– und Radtouren.

Die Kinder von Silvia Mitterer mit den eigenen Hühnern

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Ein Zimmer in der Frühstückspension von Silvia Mitterer in Grassau

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Silvia Mitterer in ihrem Garten in Grassau

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Die Gäste der Frühstückspension von Silvia Mitterer in Grassau können sich auf ein leckeres Frühstück freuen.

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Am gedeckten Frühstückstisch bei Silvia Mitterer in Grassau warten zahlreiche Bio-Leckereien auf die Gäste.

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Die Bewertungen sprechen für sich

Zwei Plattformen nutzt Mitterer aktuell, um das „Hexenzimmer“ und das „Poetenzimmer“ Reisenden anzubieten: das regionale Buchungsportal IRS18 und AirBNB („Airbed and Breakfast“ – also Schlafgelegenheit mit Frühstück, ein weltweites Portal für Privatzimmer). Gemeldet wird jeder Gast korrekt in der Grassauer Tourist Info, auch, wenn er über AirBNB bucht. Sollte die Vermietung irgendwann größere Dimensionen erreichen – Zimmer für eine Nacht will sie auch in Zukunft anbieten: „Die Wanderer und Radfahrer, die auf Fernwegen unterwegs sind, müssen ja auch irgendwo unterkommen“, sagt die gelernte Verkäuferin, die neben Teilzeitjob und Vermietung einen Online-Shop betreibt und Dienstleisterin für Arbeiten in Haus und Garten ist.

Viel Arbeit für eine Nacht: aufräumen, putzen, waschen, bügeln und das Frühstück richten. Plackerei ist die ehemalige Bäuerin gewohnt. Früher hat sie auf einem Hof bei Seeon gelebt und nach der Scheidung ihre Existenz aus dem Nichts aufgebaut, mit drei Kindern, die für manche Arbeitgeber der Grund waren, sie nicht einzustellen. Schon auf dem Bauernhof wollte sie sich gerne um Gäste kümmern, „mit der umgebundenen Schürze“. Nun hat sie sich ihren Traum vom Vermieten erfüllt.

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© TI Grassau, Sepp Niederbuchner

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