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Kühle Seen, Flüsse, Fälle

Alternativen für heiße Tage


An sonnigen, warmen Tagen kann es am Chiemseeufer und auf dem Chiemsee-Radweg schon mal voll werden. Wer sich im Getümmel nicht (mehr) wohlfühlt, kann bestens ausweichen! Hier sind ein paar exemplarische Rückzugsmöglichkeiten im Chiemgau.

Frillensee: Kältester See, leicht zu erreichen
Der Frillensee bei Inzell ist der kälteste See im Chiemgau und der zweitkälteste in Mitteleuropa. Hohe Berge schirmen ihn von der Sonne ab, weshalb das Wasser selten wärmer wird als zwölf Grad. Der leichte, halbstündige Weg ist vor allem für Familien ein kleines Abenteuer: An 18 Stationen können Kinder etwa testen, wie weit sie auf dem weichen Waldboden springen können - und wie weit Fuchs und Reh. Baden ist im Frillensee nicht erlaubt. Aber es ist sehr erfrischend, vom Steg aus die Füße ins Wasser zu tauchen und auf das unergründlich grüne Wasser zu schauen. Der See liegt auf rund 900 Metern.

Parkplatz Adlgaß in Inzell, Einkehr: Biergarten am Forsthaus Adlgaß

Taubensee: Höchstgelegener See, nicht so leicht zu erreichen
Der Weg zum Taubensee, dem höchstgelegenen See im Chiemgau, dauert von Reit im Winkl aus zweieinhalb Stunden. Über den "Kroatensteig" von Schleching aus geht es schneller, ist aber steiler. Die alten Schmugglerpfade fordern Trittsicherheit und gutes Schuhwerk. Auf über 1100 Metern behält man auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf, vor allem bei einem Bad im See, der auch das "Auge des Chiemgaus" genannt wird.

Weg von Schleching: Parkplatz Streichenkapelle, Einkehr: Chiemhauser Alm oder Taubenseehütte / Weg von Reit im Winkl: Parkplatz Tourist Info, Einkehr: u.a. Stoibenmoseralm, Hutzenalm, Gasthof Stoaner, Taubenseehütte

Staubfall: Hinter dem Wasserfall durchgehen
Der höchste Wasserfall im Chiemgau ist 200 Meter hoch. Die Besonderheit: Der Weg, ein alter Schmugglerpfad zwischen Bayern und Österreich, führt hinter dem Fall entlang. Je nach Witterung fallen schwere oder aber sehr feine, fast nebelartige Tropfen über den Aussichtspunkt - daher der Name "Staubfall". Die Wanderung dauert insgesamt rund zwei Stunden. Der erste, flache Teil des Weges kann sehr gut mit dem Fahrrad bewältigt werden.

Parkplatz: Laubau bei Ruhpolding, Einkehrmöglichkeiten in Ruhpolding

Tiroler Ache: Radtour mit Logenplätzen
Der gut ausgebaute Radweg auf dem Damm der Tiroler Ache bietet vor allem zwischen dem Chiemsee und Marquartstein ein doppeltes Vergnügen: einerseits der unverstellte Blick auf die Chiemgauer Alpen, denen man immer näher kommt. Andererseits viele (einsame) Kiesbänke, die sich gut für Rast, Picknick oder Sonnenbad eignen. Nach gut zehn Kilometern verlässt der Radweg den Damm und führt durch Auen und Moose. Eine gute Radkarte weist den Weg bis Schleching. Dort im Ortsteil Ettenhausen startet der Schmugglerweg, eine einstündige Wanderung zum Achendurchbruch.

Parkplatz: Autobahnausfahrt Feldwies, Einkehrmöglichkeiten in Marquartstein oder Schleching

Rauschberg: Holzgeister auf kühlen 1645 Metern
Auf dem Gipfel des Rauschbergs bei Ruhpolding wartet Kölli, der Holzgeist. Auf eineinhalb Kilometern, die auch für Kinderwägen geeignet sind, vermittelt der "Holzgeisterweg" anschaulich, warum Totholz so wichtig ist. Auf den Gipfel führt die Rauschbergbahn. Positiver Nebeneffekt an heißen Tagen: Auf 1645 Metern ist es etwa sechs Grad kühler als im Tal. 

Parkplatz: Rauschbergbahn Ruhpolding, Einkehr: Rauschberghaus

Viele Informationen zu Rad- und Wandertouren und weiteren Chiemgauer Urlaubsthemen finden sich in folgenden kostenlosen Themenkarten:

- Radkarte
- Wanderkarte
- Panoramakarte

Unter der Rufnummer 0861 9095900 gibt Chiemgau Tourismus e.V. weitere Tipps für den Aufenthalt im Chiemgau.
 

Auf dem Weg zum Frillensee
Chiemgau Tourismus e.V.

Auf dem Weg zum Frillensee



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Auf dem Weg zum Frillensee
Chiemgau Tourismus e.V.

Auf dem Weg zum Frillensee



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Holzgeisterweg Rauschberg
Chiemgau Tourismus e.V.

Holzgeisterweg Rauschberg



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Claudia Kreier

© Chiemgau Tourismus e.V.

Claudia Kreier


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Chiemseeufer in Gstadt mit Blick auf die Fraueninsel
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