Fans Biathlon 2019 Ruhpolding

© Chiemgau Tourismus e.V.

Mittendrin beim
Biathlon 2019
Live dabei beim Sprint der Männer in der Chiemgau Arena.

Sie ist einzigartig, die Stimmung beim BMW IBU Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. So richtig verstehen kann man das erst, wenn man mal live vor Ort gewesen ist. Unsere hartgesottenen Fans Regina und Hubert nehmen dich mit, hier kommt ihre Geschichte.

Zielbereich Chiemgau Arena Biathlon 2019

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Französische Fans beim Biathlon 2019

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Deutsche Fans Biathlon 2019

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Mit Fan-Ausstattung in die Chiemgau Arena


Die Haltestelle des Shuttles zur Chiemgau Arena müssen wir in Ruhpolding nicht lange suchen. Schon von weitem stechen uns am Bahnhof die vielen schwarz-rot-gold gekleideten Fans mit ihren Fahnen und Tröten ins Auge. Die Sonne scheint und der Schnee glitzert. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Der Bus bringt uns direkt vor die Arena. Die Kontrolleure am Eingang winken uns zu sich.

„Servus“, sagt der Mann in blaugrüner Skiclub Ruhpolding-Jacke freundlich, kontrolliert unsere Tickets und wünscht uns viel Spaß. Neben uns bläst ein Fan des norwegischen Teams mit voller Kraft in seine Tröte. Auch er ist – wie viele andere Besucher des Biathlons – mit der kompletten Fan-Ausstattung angereist: Mütze, Schal, Fahne und Schminke in Norwegens Nationalfarben. Ausladende Perücken und Kuhglocken scheinen Trend-Accessoires zu sein. Wir Ahnungslosen lassen uns schnell von hilfreichen Besuchern wenigstens schwarz-rot-goldenen Striche ins Gesicht malen.

Bayerische Fans beim Biathlon 2019

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Die Chiemgau Arena in Ruhpolding beim Biathlon 2019

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Perfekte Bedingungen – nicht nur für die Biathlon-Fans


Der frühe Vogel fängt den Wurm, deshalb sind auch wir - wie etliche andere Fans auch - früh zur Arena aufgebrochen, um uns gute Plätze zu sichern. Eine Stunde vor dem Wettkampf ist das Stadion schon fast voll. Fans aus allen Ländern warten geduldig auf den Beginn des Herren-Sprints. Bei angenehmen Null Grad Celsius und Sonnenschein stehen wir auf der Tribüne und schwatzen mit den anderen Zuschauern um uns herum. Über die Bedingungen freuen sich auch die Athleten: Die Spur ist auf Grund der kalten Temperaturen in den letzten Tagen hart, der Schnee an der Oberfläche wird durch die Sonne schön griffig.

Fans neben der Strecke beim Biathlon 2019

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Schuss-Fahren beim Biathlon 2019

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Biathlon 2019: Auf der Strecke der Chiemgau Arena

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Fahnen und Fangruppen neben der Strecke beim Biathlon 2019

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Anspruchsvolles Streckenprofil beim Biathlon in Ruhpolding

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Den Auftakt macht Deutschland


Der Bürgermeister von Ruhpolding, Claus Pichler, „gfreit sich narrisch“, dass es nun endlich wieder losgeht. Die Fans tanzen zur Musik von DJ Lumpi, bevor das Rennen startet. Man kann fühlen, wie die Spannung steigt. Ein deutscher Biathlet ist heute die Nummer Eins an der Startlinie. Der 24-jährige Philipp Horn macht sich bereit. Er lockert nochmal seine Schultern, rammt die Stöcke in den Schnee, senkt den Kopf und los geht’s! Die Menge jubelt laut - vermutlich die schönste Motivation für einen Athleten. „Hopp, hopp, hopp“, rufen auch wir mit Inbrunst von den Rängen. Und Philipp legt sich ins Zeug. 30 Sekunden später nimmt der Österreicher Felix Leitner die Verfolgung auf. Jetzt geht es Schlag auf Schlag, insgesamt 111 Läufer starten heute im 30-Sekunden-Takt.

Die kleinere Tribüne der Chiemgau Arena

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Fans mit Fahnenmasten beim Biathlon in Ruhpolding

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So dicht wie beim Biathlon in Ruhpolding kommt man den Läufern nur selten.

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Nervenkitzel bei jedem Schuss


Drei Runden beziehungsweise zehn Kilometer liegen vor den Sportlern, dazwischen schießen sie abwechselnd liegend und stehend aus fünfzig Meter Entfernung auf die schwarzen Zielscheiben. Die sind im Liegen etwa 4,5 Zentimeter groß, im Stehen haben sie 11,5 Zentimeter Durchmesser. Und wir sind dabei so dicht dran wie in keinem anderen Biathlon-Stadion, das ist das besondere an Ruhpolding. Ein weiterer deutscher Biathlet, Benedikt Doll, kommt nach der zweiten Runde an den Schießstand. Er hat Chancen auf den Sieg. Mit einem gekonnten Schwung legt er das Gewehr auf Schulter und Wange an und visiert das Ziel an. Der erste Schuss sitzt, die Zielscheibe wird blitzschnell durch eine weiße Blende verdeckt. Die Menge jubelt mit einem lauten „Hooo“. Der nächste Schuss ist wieder ein Treffer, der Jubel wird noch intensiver und noch lauter beim dritten sicheren Schuss. Bei der vierten getroffenen Scheibe kann sich auch Doll ein Lächeln nicht verkneifen. Vielleicht wähnt er sich schon zu siegessicher. Der nächste  Schuss geht - daneben! „Ooouuuh“, kommentiert das Publikum betroffen. Benedikt Doll sprintet in die 150 Meter lange Strafrunde die ihn rund 20 bis 25 Sekunden kostet und aus den Podiumsplätzen wirft.

Schießstand Chiemgau Arena

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Publikum Biathlon 2019

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Schießstand Chiemgau Arena

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Zielbereich Biathlon 2019

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Biathlon Sprint 2019 Sieger: Johannes Thingnes Bø

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Alle lieben die norwegischen Brüder Bø


Nachdem der letzte Athlet die Ziellinie überquert hat, dreht DJ Lumpi auch schon an den Musikknöpfen, die Fans feiern ihre Helden des Tages. Den heutigen Sprint hat Johannes Thingnes Bø vor seinem älteren Bruder Tarjei Bø mit 7,9 Sekunden Vorsprung gewonnen.  Zusammen stoßen auch wir auf das allseits beliebte norwegische Geschwisterpaar an.

Norwegische Fans jubeln beim Biathlon 2019

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Bayerische Schmankerl trösten über verlorenen Podestplatz hinweg


Wie vielen anderen Fans auch versagt uns nun langsam die Stimme. Wer hätte gedacht, dass wir hier vom vielen Jubeln so heiser werden? Dafür haben wir in unseren Stadion-Nachbarn und finnischen Fans Susanne und Marko neue Freunde gefunden. Zusammen trinken wir einen Glühwein und beißen in eine herzhafte Bratensemmel. So kann man es doch gut verkraften, dass heute kein Deutscher ganz oben steht.

Brotzeit-Stand in der Chiemgau Arena beim Biathlon 2019

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Freiwillige Helferinnen beim Biathlon 2019

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Deutsche Fans in der Chiemgau Arena

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Nachgefragt-BOX: Fanstimmen zum Sprint der Herren


Hans und Renate aus Nordrhein-Westfalen: „Der Biathlon hat uns schon immer Spaß gemacht. Wir waren schon in Oslo bei der Weltmeisterschaft und sind jetzt das zweite Mal hier in Ruhpolding – auch zum Wandern. Aber bis Sonntag haben wir nur Biathlon im Kopf. Ein besonderes Lob geht an die vielen freiwilligen Hilfskräfte, die alles top hergerichtet haben. Unsere Favoriten sind bei den Männern der Norweger Johannes Thingnes Bø und bei den Damen gibt’s nur eine, das ist unsere Laura Dahlmeier.“

Susanna und Marko: „Wir sind extra am Dienstagabend aus Finnland angereist, um unserem Nationalteam zur Seite zu stehen. Nach dem Biathlon gehen wir auch noch auf die Piste im Chiemgau. Es ist wunderschön hier!“

Finnische Fans beim Biathlon 2019

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