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Detailaufnahme Rennrad
© Chiemgau Tourismus e.V.

Motiviert bis in die Klickschuhe

Datum: 10.07.2019
Von: Julia Schwaiger - Sportalpen GmbH

Das Schöne am Rennradsport

Freiheitsgefühl, sportliche Challenge und im „Flow“ durch die Natur. Diese Kombination ist es, die Karl und Peter am Rennradfahren so sehr schätzen. Motiviert bis in die Klickschuhe stehen die beiden bereit, die Hände am Lenker. Wer so schnell unterwegs ist, hat viel Fahrtwind und kann auch bei Hitze losziehen. Sehr geeignet also für Bewegungshungrige in den Sommermonaten: „Du kommst heim von der Arbeit, bist blitzschnell umgezogen. Rauf auf den ‚Renner‘ und auf geht’s, was Neues zu entdecken.“

Das Rennradfahren sei in der Gruppe, mit Freunden oder als Einzelner möglich, ergänzt Vereinskollege Peter – mal als Genuss-, mal als Trainingseinheit gestaltet. Zum Sport- und Erlebnisaspekt kommt hinzu, dass man sich auf der wendigen Fahrmaschine mit ein wenig Krafteinsatz ziemlich weite Strecken erarbeiten kann. „Wer zu uns auf Urlaub kommt, hat alle Hände – oder vielmehr: alle Beine – voll damit zu tun, in kurzer Zeit viel zu sehen. Der Chiemgau bietet mit den Voralpen dermaßen viele schöne Plätze: Da ist es praktisch, mit einem schnellen Gefährt unterwegs zu sein“, meinen die beiden und lachen. Und sie haben auch gut lachen – mit Wohnsitz in Übersee, der perfekten Ausgangslage für tägliche Bike-Abenteuer. So wie von allen sogenannten "6 am Chiemsee" Orten aus.

Tipp: Was Peter & Karl bei jedem Rennrad-Trip einpacken

  • Portemonnaie
  • Handy für alle Fälle
  • Regen- oder Windjacke
  • Trinkflasche und Helm 

»Trinken ist das A und O beim Rennradausflug, weil man bei der Anstrengung Flüssigkeit verliert! Man kann rund um den Chiemsee überall problemlos seine Flasche auffüllen.«

Karl

Auspowern mit Ausblick

Peter und Karl schwingen sich aufs Rad, rücken ihre Sonnenbrillen zurecht, blicken noch einmal über das Bayerische Meer, auf dem heute einige SUP-Fahrer dahin paddeln, und treten wenig später mit Elan eine Anhöhe in Chieming hinauf. Ein Belohnungseis am See in einem der vielen Gastgärten wird es erst später geben, wenn die Oberschenkel bereits brennen. Oben angelangt, blickt man bis auf die markant gezackte Kampenwand, die mit 1.669 Metern Seehöhe einen der höchsten Berge im Chiemgau darstellt. Eine Holzbank lädt ein, die Aussicht noch ein Weilchen zu genießen.

»Von so gut ausgebauten Radstrecken gibt es im Chiemgau zig Varianten. Nicht einmal als Einheimischem wird einem je langweilig.«

Karl
Rennradfahren im Chiemgau
© Chiemgau Tourismus e.V.

Vielfältiger Chiemgau mit Erholungsfaktor

Der Charakter der Strecken ist abwechslungsreich und kreativ kombinierbar:

  • Chiemsee als Herzstück und Ausgangspunkt zahlreicher Touren
  • Welliges Gelände mit wenigen Anstiegen
  • Pässe und Bergfahrten für Höhenmeter-Sammler
  • Ruhige Strecken abseits des Sees
  • Hineinschnuppern in die Chiemgauer Alpen

»Wir haben das, was ich "geteerte Feldwege" nenne. Also komplett ruhige Nebenstrecken, wo einem außer mal einem Traktor überhaupt kein Verkehr entgegenkommt.«

Karl
© Chiemgau Tourismus e.V.

Kaffee, Eis & andere Belohnungen

»Wer Lust hat, kann sich mit dem Rennrad innerhalb kürzester Zeit so richtig auspowern, sich dadurch fit halten und den Kopf frei kriegen.«

Peter

Die Inzell Chiemsee-Runde führt unter anderem über die Chiemsee-Orte Seebruck und Chieming bis in die Chiemgauer Alpen. Wer etwas weniger Zeit „im Gepäck hat“ oder sich eine Bergetappe der großen Tour sparen will, kann hier einfach über Siegsdorf und Grassau abkürzen und damit den Chiemsee in einer idyllischen Schleife mit weniger Steigungen umradeln. „Das Feinste ist aber die Pause in einem der Orte am See bei einem Cappuccino“, empfiehlt Karl mit einem Augenzwinkern. „Oder ein Eis in einer unserer vielen Eisdielen!“, ergänzt Peter, der offenbar einen „süßen Zahn“ hat. Einig sind sie sich darin, dass der Snack in einer der gemütlichen Gaststätten mit genialem Blick übers Wasser auf die Bergkulisse und einigen Kilometern in den Waden doppelt so gut schmeckt. Gesagt, getan. Bald sind die beiden nur noch zwei kleine Punkte am Horizont, die in Richtung See auf Kaffee und Eistüte zusteuern.

Wer Lust auf eine Challenge auf langer Distanz, aber mit moderaten Höhenmetern in atemberaubender Umgebung hat, sollte mal die Große Chiemseerunde ausprobieren. Sie startet in Reit am Winkl, hat eine Seen-Passage und führt viele Kilometer lang durch die Chiemgauer Alpen. Natürlich sind auch Teilstücke möglich.

  • Rundweg mit Einkehrmöglichkeiten
  • Distanz: 130 km
  • Zeit: 5,5 h
  • Höhenmeter: 1.239
  • Level: mittel  
  • GPS-Daten: verfügbar
© Chiemgau Tourismus e.V.

Schon jetzt füllen sich die Radstrecken des Chiemgaus mit emsig trainierenden Rennradlern. Denn Ende Juni ist es jedes Jahr wieder soweit! Beim EBERL Chiemsee Triathlon kämpfen Hunderte Triathleten um den Sieg am größten See Bayerns. Der Startschuss erfolgt in der malerischen Chieminger Bucht. Nicht nur Vollblutathleten, auch ambitionierte Hobbysportler finden heuer bestimmt den richtigen Bewerbmodus:

  • Volksdistanz  
  • Mixed Team Relay  
  • Kurzdistanz  
  • Mitteldistanz
  • Paratriathlon
Paar spaziert am Chiemsee
© Chiemgau Tourismus e.V.

6 am Chiemsee

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Rennradfahren am Chiemsee
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Detailaufnahme von einem Trachtenhut
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Junge läuft in den Chiemsee, Chiemgauer Alpen im Hintergrund
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