Traditioneller Pferdeumritt, der Michaeliritt in Inzell.

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Pferdeumritte im Chiemgau




Wie in ganz Bayern wird auch im Chiemgau Tradition großgeschrieben. Eine dieser Traditionen sind die zahlreichen Pferdewallfahrten und -umritte.


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Zu Ehren der Schutzpatronen Leonhard, Michael und Georg finden Wallfahrten mit festlich geschmückten Wägen und Pferden in verschiedenen Ortschaften statt. Häufig stehen dabei auch die den entsprechenden Patronen geweihten Kirchen im Mittelpunkt.

Termine für die Pferdeumritte 2018

  • Ostermontag, 02. April 2018: Georgiritt in Traunstein 10.00 Uhr (9.30 Uhr Schwerttanz)
  • Sonntag, 08. April 2018: Georgiritt in Stein a.d.Traun 14.00 Uhr
  • Sonntag, 29. April 2018: Georgiritt in Tittmoning 14.00 Uhr
  • Pfingstmontag, 21. Mai 2018: Leonhardiritt in Holzhausen-Teisendorf 10.00 Uhr
  • Sonntag, 02. September 2018: Georgiritt in Ruhpolding 10.00 Uhr
  • Sonntag, 23. September 2018: Michaeliritt in Inzell 13.30 Uhr
  • Sonntag, 21. Oktober 2018: Leonhardiritt in Truchtlaching 14.00 Uhr
  • Sonntag, 30. Oktober 2018: Leonhardiritt in Grassau 10.00 Uhr
  • Sonntag, 30. Oktober 2018: Leonhardiritt in Breitbrunn 13.30 Uhr
  • Dienstag, 06. November 2018: Leonhardiritt in Greimharting (Gde. Rimsting) 10.00 Uhr
  • Dienstag, 06. November 2018: Leonhardiritt St. Leonhard a. Wonneberg 10.00 Uhr
  • Dienstag, 06. November 2018: Leonhardiritt in Übersee-Almau 09.30 Uhr
  • Dienstag, 06. November 2018: Leonhardiritt in Pietzenkirchen (Riedering) 13.00 Uhr
  • Dienstag, 06. November 2018: Leonhardiritt in Kirchweidach 13.00 Uhr

Georgiritt

Der Georgiritt in Traunstein zählt zu den schönsten und farbenprächtigsten kulturellen Veranstaltungen in Altbayern. Zu Ehren des Heiligen Georg werden jährlich um seinen Gedenktag herum die Pferdeumritte zelebriert. Dabei ist das Ziel in der Regel eine dem Heiligen Georg geweihte Kirche, die dann mehrmals umritten wird. Im Rahmen eines Gottesdienstes werden anschließend die Pferde gesegnet. Ebenfalls häufig finden nach den kirchlichen Brauchtümern Geschicklichkeitswettbewerbe wie das Kranzlstechen statt.

Leonhardiritt

Der Leonhardiritt hat seinen Ursprung bei dem Mönch Leonhard, der um das Jahr 500 in Frankreich lebte. Er galt ursprünglich als Schutzpatron der Gefangenen und war einer der 14 Nothelfer. Er setzte sich für viele Gefangene ein, die dadurch in Freiheit kommen konnten. Nach dem Tod von Leonhard, der als Abt eines Klosters in Noblac bei Limoges starb, wurde sein Grab zum Wallfahrtsort.

Heute gilt Leonhard als Patron des Viehs, insbesondere der Pferde, und wird jährlich durch den Leonhardiritt geschätzt und verehrt. Dabei wird mit Pferdegespannen zu einer Leonhardikapelle gezogen.

Michaeliritt

Der Tradition des Michaeliritts zu Ehren des gleichnamigen Heiligen liegt dem Leonhardiritt zu Grunde. Da sich der Zeitpunkt der Leonhardiritte zu spätherbstlichen Tagen als äußerst ungünstig erwies, verlegt man kurzerhand den Ritt auf den Namenstag des Heiligen Michael. Er gilt als Schutzpatron der Pfarrkirche. Dadurch konnte die Pferdewallfahrt auch wunderbar mit dem Michaelitag, einem Bauernfeiertag mit Markttreiben, verknüpft werden.

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