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Marterl am Hutzenauer Steig
© Ruhpolding Tourismus / Andreas Plenk

Alpine Tour auf den Rauschberg

Wandertour

Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind für die anspruchsvolle Bergwanderung auf den Rauschberg Voraussetzung. Belohnt wird der Wanderer mit einer außergewöhnlichen Kunstmeile am Berg und großartigem Rundumblick in die Alpen.

  • Startpunkt Taubensee
  • Ort Ruhpolding
  • Distanz 20,5 Kilometer
  • Dauer 08:00 in Stunden
  • Höchster Punkt 1645 Meter
  • Niedrigster Punkt 674 Meter
  • Höhenmeter 1100 aufsteigend
  • Höhenmeter 1100 absteigend
schwer Anspruch

Tourenbeschreibung:

Parkplatz Rauschbergbahn – Hutzenauersteig – Sandreissn – Rauschberg-Diensthütte – Rauschberggipfel – Rauschberghaus – Kienbergalm – Kaitlalm – Parkplatz Rauschbergbahn

Startpunk der Tour ist der Parkplatz der Rauschbergbahn.  Man wandert von hier unter der Seilbahnstation hindurch, am Taubensee vorbei zu einer Weggabelung, die kurz vor der B 305 liegt.

Hier geht es rechts Steig Nr. 2 hinauf. Zunächst geht es durch den Wald auf einem Wanderweg dahin, kurzzeitig wird es auch steiler. Schließlich wandert man auf dem sogenannten „Hutzenauersteig“ wieder unter der Seilbahn hindurch und gelangt auf einen gewaltigen Schuttstrom, die „Sandreissn“, ein Relikt des Bergbaus. Dieses weiß strahlende Schuttfeld entstand durch das im Bergwerk abgebaute Gestein. Am Rauschberg lag die bedeutendste Blei- und Zinklagerstätte im bayerischen Alpenraum. Auf diesem Schuttfeld quert man ein Stück lang den Hang – mit besten Aussichten ins Ruhpoldinger Tal und die umliegenden Berge – bis man wieder in den Wald hinein gelangt.

Der schmaler werdende Hutzenauersteig führt hier im bewaldeten Hang zwar spannend, aber ziemlich steil, teils in Serpentinen und über versicherte Stücke an ausgesetzten Stellen aufwärts. Wenn der Wald sich lichtet, hat man schon von hier aus schöne Aussichten. Kurze Zeit zum Durchatmen hat man mit Erreichen der Fortstraße in der Nähe der Rauschberg-Diensthütte. Von hier geht es zunächst über Wegspuren durch den Wiesenhang und wieder eine steile Forststraße hinauf zum Rauschberggipfel und zum Rauschberghaus mit Kunstwerken von Walter Angerer dem Jüngeren.

Zum Abstieg wandert man zunächst ein Stück  auf dem Gipfelweg an den Kunstobjekten entlang – mit hervorragender Aussicht auf das gesamte Voralpenland. Hier befindet sich auch ein Startplatz  für Drachen- und Gleitschirmflieger und man kann den Großglockner und den Großvenediger sehen. Der lange Abstieg führt zunächst über Wiesenpfade wieder zu einer Forststraße, die mal bergauf, mal bergab und später über die Wege Nr. 20 und 18 zur Kienbergalm führt. Von dieser Alm wandert man einen Steig zur bewirtschafteten Kaitlalm.

Bei der Kaitlalm wählt man rechts bergab einen Trampelpfad mit der Nr. 23. Dieser führt steil und ausgewaschen, dann auch wieder über eine Forststraße, Richtung Holzknechtmusem. Vor dem Museum heißt es aber rechts abbiegen auf den Weg Nr. 21 und von hier zurück zum Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeit

Aussichtsreich

Rundweg

Empfohlene Monate für diese Tour

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