Dicht an dich stehen die Verkaufsbuden bei der RauschBergweihnacht.

© Ruhpolding Tourismus GmbH/Andreas Plenk

RauschBergweihnacht
Die Magie von Weihnachten

Die RauschBergweihnacht ist nicht nur einer der höchsten Weihnachtsmärkte Europas, sie führt auch direkt in den Himmel – zumindest was den Höhenunterschied betrifft!


Imposant ragt er im Süden von Ruhpolding auf – der Rauschberg im Chiemgau. Noch eindrucksvoller: Die steile Rauschbergbahn, die über nur eine einzige Stütze auf den 1670 Meter hohen Berg führt. Unten im Tal ist es nebelig und irgendwie ungemütlich. Ein Blick auf die Rauschberg-Webcam zeigt, oben ist klarer Himmel. Auf den Kalender geblickt ist außerdem auch das erste Adventwochenende. Die Entscheidung ist schnell gefallen, auf rauf. Einer der höchsten Weihnachtsmärkte Europas hat eröffnet.  

Folgt man dem Schild zur RauschBergweihnacht eröffnet sich einer der höchstgelegenen Weihnachtsmärkte Europas.

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An alten Bergwerksstollen vorbei


Also nichts wie rein in die Panoramagondel. Vorbei schwebst du an ehemaligen Schächten des Blei- und Zink-Bergbaus, der im 16. Jahrhundert begann und bis ins 19. Jahrhundert andauerte. Ein Bröckchen Wissen am Rande: Wo das Erz dann geschmolzen wurde, zeigt ein Blick auf der Landkarte. Ein Ortsteil von Inzell heißt nämlich Schmelz

Die Aussicht vom Rauschberg ist phänomenal.

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Gondel und Stimmung steigen


Nach knapp zwei Drittel der Fahrt mit der Rauschbergbahn passierst du eben erwähnte Stütze. Das Seil hat hier eine Neigung von 92 Prozent oder 42,6 Grad zum Berghang – also fast parallel zur senkrechten Felsklippe. Plötzlich durchbricht die Sonne die Wolkendecke, die warmen Strahlen erhellen nicht nur die Gondel, sondern auch das Gemüt. Der Wintertag erfährt eine erste heitere Wendung. Bei der Einfahrt in die Bergstation kannst du den Weihnachtsmarkt mit seinen bunten Lichtern schon sehen.
 

In den Weihnachtsmarktbuden auf einem der höchsten Weihnachtsmärkte Europas gibt es Besonderheiten aus der Region Chiemsee-Chiemgau zu entdecken.

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Klein aber oho


Zwei junge Burschen in Tracht und Hut begrüßen uns – kaum aus der Bergstation getreten – mit einem Ständchen auf ihrer „Ziach“, bairisch für Ziehharmonika. Die sieben verschneiten Weihnachtsbuden wirken wie aus einem Bilderbuch. Es duftet nach Zimt und Glühwein. Aus Holz geschnitzte Weihnachtssterne, bunter Schmuck, selbstgestrickte Mützen und Leckereien aus Schokolade sorgen für das Weihnachtsmarkt-Flair.
 

Sogar selbstgestrickte und gehäkelte Mützen gibt es bei dem Weihnachtsmarkt auf dem Rauschberg.

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Über den Wolken – grenzenlose Freiheit


An den Weihnachtsständen vorbei schweift der Blick erstmal weiter. Aha, es geht hinauf, um hinabzublicken. Von der Aussichtsplattform aus breitet sich das Alpenvorland bis zum zart rosaroten Horizont vor uns aus. Der „Balkon der Alpen“ hat seinen Namen wirklich verdient! Ohne die Wolken wäre der Blick auch gen Süden auf den Wilden Kaiser und die Loferer Steinberge frei. 
 

Die beschaulichen Weihnachtsklänge des Marktes ziehen uns zurück zu den Ständen. Es ist Zeit für einen Glühwein. Am besten mit einer Gulaschsuppe im Brottopf oder einer Schokoladenpraline des Konditors. So schmeckt nämlich Weihnachten, wie es sein sollte. Ein metallisches Klingen stört die besinnliche Ruhe. Was das sein mag? 

Bei der RauschBergweihnacht gibt's allerhand Süßes und Köstliches.

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Von Schmieden, Schamanen und Mutter Erde


Die Quelle ist schnell gefunden. Der Schmied Hermann Hübner beugt sich über eine offene Feuerstelle. Auf dem weißen Haar trägt er einen Lederhut mit Federn. Er schwingt den Hammer und wendet dabei gleichzeitig glühend heißes Metall. Amulette, Talismane, Ketten, Ringe und sogar Schwerter präsentiert er auf einer Auslage neben dem Feuer. Das Flammenspiel im Kontrast zum Schnee: Das könnte man stundenlang anstarren. Auch das ist Weihnachten. Das Gefühl bleibt, selbst als die Sonne hinter den Bergen verschwindet und die Gondel wieder in die Talstation einfährt. Ja, das ist ganz sicher Weihnachten.

Wenn die Sonne untergeht, ist die RauschBergweihnacht besonders schön!

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Die RauschBergweihnacht findet dieses Jahr am ersten und zweiten Adventwochenende statt – also vom 1. bis 2. und vom 8. bis 9. Dezember 2018. Die Bahn fährt zwischen 10 und 18 Uhr. Eine Berg- und Talfahrt kostet 22 Euro für Erwachsene und 9 Euro für Kinder bis 14 Jahre. Kinder bis fünf Jahre fahren kostenlos mit. Für die zweite Fahrt gibt es 50 Prozent Rabatt bei Vorlage der alten Fahrkarte. 

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