Die Evangelische Auferstehungskirche

Die Evangelische Auferstehungskirche

"Ein Denkmal für alle Zeiten"


Als Mittelpunkt der ab 1850 sich bildenden, ab 1870 stetig anwachsenden evangelischlutherischen Gemeinde wurde zwischen 1897 und 1899 die Auferstehungskirche unter der Aufsicht des Protestantischen Kirchenbauvereins Traunstein erbaut. Entstehen sollte „ein Denkmal für alle Zeiten [...], das jeden Kenner der Architektur zu Bewunderung und Anerkennung zwingen muss“, so berichtete das Traunsteiner Wochenblatt am 14. August 1889.Mit der Planung und Durchführung beauftragte man den königlichen BauamtsassessorAlfred Stamm. Inmitten des entstehenden Villenviertels zwischen Maxplatz und Bahnhof errichtete er in Anlehnung an Vorplanungen des Münchner Professors August Krankenhauskapelle Thiersch aus sorgfältig polygonal zugeschnittenem Tuffstein eine Pseudobasilika in der Formensprache der Hochromanik bzw. Frühgotik. Stamm war dabeinicht nur Architekt, sondern zeichnete auch für nahezu die gesamte Inneneinrichtungverantwortlich. In der Art eines Gesamtkunstwerkes fügen sich daher alle Teile zu einem harmonischen Ganzen. Das wohl wertvollste Ausstattungsstück, das große, farbige Glasfenster im Altarraum mit der „Himmelfahrt Christi“ von dem Glasmaler William Francis Dixon aus der bekannten Zettlerschen Hofglasmalerei, wurde leider am Ende des 2. Weltkriegs zerstört. Erwähnenswert sind daher vor allem das Fresko am Chorbogen, eine Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit und acht anbetender Engel des Münchner Kirchenmalers Josef Widmann, sowie das Tympanon über dem Portal (Segnender Christus mit Kreuznimbus), ein Relief aus Muschelkalk, gefertigt von dem Würzburger Bildhauer Heinrich Schiestl.

Evang. Auferstehungskirche

Öffnungszeiten


Gottesdienst sonntags 10 Uhr

Merkmale


  • Senioren geeignet

Preisinformationen


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Unsere
Kontaktdaten

Die Evangelische Auferstehungskirche

Herzog-Friedrich-Straße 8a
83278 Traunstein

0861/98967 - 10
Pfarramt.Traunstein@elkb.de

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