Eiszeit Runde
Radtour

Spannende Stationen zum Thema Eiszeit, Besuch des größten Mammutskeletts Europas im Naturkundemuseum Siegsdorf / Start in Ruhpolding


Spannende Stationen zum Thema Eiszeit, Besuch des größten Mammutskeletts Europas im Naturkundemuseum Siegsdorf  / Start in Ruhpolding Ruhpolding – Hörgering/Eisenärzt - Siegsdorf - Unterheutau – Hammer – Inzell – Ruhpolding   Auf dieser Runde ist der Name Programm. Die Eiszeit lässt immer wieder grüßen. Es geht vorbei an Moorlandschaften, ein Mammut ist ständiger Rad-Begleiter, es gibt Eis zum Schlecken, Eisbahnen für Kufensportler und Abkühlung in Form von flüssigem Eis. Die rund 30 Kilometer lange Tour im südlichen Chiemgau ist abwechslungsreich und hält tolle Bergblicke parat.    Auf der Eiszeit-Runde ist man dem Mammut auf der Spur. Ein Bild mit dem zotteligen Riesen-Tier, das zur Gattung der Elefanten zählt, weist den Radfahrern den Weg. Als Einstieg in die Eiszeit-Runde empfehlen sich Ruhpolding, Siegsdorf oder Inzell.  In Inzell kann man das Auto bei der Kesselalm im Ortsteil Ramsen stehen lassen. Wo sich im Winter Skifahrer tummeln, geht es im Sommer auf großen Gummireifen über Kunstrasen den Hang hinunter. Inzell ist bereits seit Ende der 1950er Jahre anerkannter Luftkurort. Etwa zur selben Zeit kommt auch der Eislaufsport in Schwung – zunächst am Frillensee, später im Eisstadion und seit 2011 in der modernen Max Aicher Arena. 7.000 Besucher haben hier Platz. Ihre markante Architektur mit der transparenten Glasfassade und dem Dach, das wie eine Wolke über der Eisbahn schwebt, ist weithin sichtbar. Auch bis hinauf zu Kesselalm, wo Radfahrer der Straße Richtung Ruhpolding folgen. Linkerhand hat man einen herrlichen Blick auf die Gipfel des Großen Kienbergs und des Rauschbergs. Davor: der kleine Froschsee, umgeben von Wiesen und Schilf.   Durch den Wald geht es leicht ansteigend auf der Forststraße dahin. Unbemerkt passiert man den höchsten Punkt der Tour auf 806 Meter und genießt eine lange Abfahrt am kühlen Windbach entlang bis zum Golfplatz von Ruhpolding. Die großzügig geplante 18-Loch-Anlage liegt inmitten eines malerischen Gebirgspanoramas. Der Radweg führt vorbei an dem gepflegten Grün zum Flussufer der Weißen Traun.  Das Ruhpoldinger Kirchlein St. Valentin liegt zwar etwas abseits des Weges, ist aber einen kleinen Abstecher wert. Eine seltene Kostbarkeit verbirgt sich im Inneren des Gotteshauses: das Netzgewölbe und die Fresken im gotischen Chor. Die Erbauung St. Valentin wird auf die Zeit um 1200 datiert. Es ist das älteste Bauwerk in Ruhpolding und die älteste Kirche im ganzen Tal.  Wer tief in die Geschichte des Ortes eintauchen will, sollte eine extra Schleife zum Heimatmuseum einlegen. Es ist im ehemaligen herzoglichen Jagdschlosses untergebracht, dessen Geschichte bis in die Zeit der Anfänge der Heimatschutzbewegung im ländlichen Altbayern zurückreicht. Über zwei Etagen erstreckt sich die Sammlung verschiedenster Gemälde, Uniformen, Trachten, Schmuck, Werkzeuge, Uhren, Fahnen, Schnitzereien, alter Bauernmöbel, Glas und Porzellan sowie sakraler Gegenstände. Der Name Ruhpolding leitet sich übrigens aus dem bajuwarischen „Rupoltingin“ ab und bedeutet „bei den Leuten des berühmten Starken“ (pold = stark beziehunsgweise kräftig, Ru(d) = berühmt).   Von Ruhpolding radelt am Verlauf der weißen Traun gen Nordern nach Siegsdorf. Mal ist das türkisblaue Wasser des Flusses in Sichtweite, mal verschwindet es hinter dichten Bäumen oder unterhalb kleiner Abhänge. Auf ruhigen Nebenstraßen kommt man nach Vordermiesenbach und durchs „Vogelschutzgebiet Extensivwiesen um Ruhpolding“. Zur Heuernte im Sommer hängt betörender Duft von Wiesenkräutern und Grashalmen in der Luft. Der Blick zurück reicht übers ganze Ruhpoldinger Tal. Nach Hörgering, einem Ortsteil von Eisenärzt, überquert man die Bundesstraße und eine Brücke auf die westliche Uferseite der Weißen Traun. Durch eine schöne Aulandschaft geht’s bis nach Siegsdorf.    Hier kommt man dem Mammut und der Eiszeit ganz nah. Im Chiemgau wurde nämlich das größte Mammutskelett Deutschlands gefunden. Ausgestellt ist es im Mammut- und Naturkundemuseum mitten im Ort. Man kann es vom Fahrrad aus gar nicht übersehen und fährt direkt daran vorbei. Das Museum ist das Reich von Diplom-Geologe Dr. Robert Darga, der seinen Besuchern nicht nur zeigt, welche Schätze die Eiszeit sonst noch im Chiemgauer Boden hinterlassen hat, sondern auch viele spannende Geschichten kennt. Robert Darga ist wissenschaftlicher Experte und hervorragender Erzähler zugleich.   Nach so viel Radeln, Anschauen und Zuhören ist der Appetit auf Eiskugeln enorm gestiegen. Gut dass es auf der Eiszeit-Runde nicht an Eisdielen mangelt. Am Kreisverkehr in Siegsdorf wäre jetzt eine Gelegenheit, wahlweise hebt man sich die Belohnung für die Zielankunft in Inzell auf. Neben Eis spielt in Siegsdorf Wasser eine große Rolle. Die Adelholzener Alpenquellen – früher Primusquelle - sind der größte Mineralbrunnen Bayerns und befinden sich im Ortsteil Bad Adelholzen. Die dortige Wasserwelt ist einen Ausflug wert, genauso wie das beheizte Siegsdorfer Freibad mit seiner großen Liegewiese. Der Radweg verläuft hier genau vorbei und weiter über Unterheutau und Hammer nach Inzell.    Es geht fast eben dahin, mal auf Asphalt, mal auf festem Schotter. Der Bach der jetzt mal links mal rechts des Radweges verläuft, heißt Rote Traun. Sie entspringt im Ortsgebiet von Inzell. Am Inzeller Moor- und Erlebnisweg bietet sich ein Stopp an. Die 5,3 Kilometer lange Wanderstrecke nimmt kleine und große Naturliebhaber mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Es geht 12 000 Jahre zurück, in eine Zeit, als die gewaltigen Gletschermassen der letzten Eiszeit gerade abschmolzen und riesige Mammuts durch die Täler streiften. Man kann sich nicht nur an Schautafeln viel Wissen über die Sumpflandschaft anlesen, sondern an vielen Stationen auch selbst aktiv werden. Der Pfad ist übrigens Rollstuhl- und Buggytauglich.    Wer von der Eiszeit immer noch nicht genug hat, legt ein paar zusätzliche Kilometer ein und radelt zum Gletschergarten. An den Felsen hat der Gletschers sichtbare Spuren hinterlassen in Form von Gletscherschliffen, Riesentöpfen und erratischen Blöcken sogenannte Findlinge. An der Frauenkirche Niederachen angelangt ist die Eiszeit-Runde fast geschafft. Zum Schluss geht es noch einmal bergauf bis man wieder bei der Kesselalm ist. Auf rund 30 Kilometern hat man circa 320 Höhenmeter gemacht und den ganzen Gebirgsstock des Sulzberges mit dem Zinnkopf(1228) umrundet.    Infos: www.ruhpolding.de www.inzell.de www.tourismus-siegsdorf.de     Einkehr:  Kesselalm, Froschseer Straße 37, 83334 Inzell Brandler Alm, Brandler 1, 83324 Ruhpolding Eis Dolimiti, Hauptstraße 44, 83324 Ruhpolding Eisdiele Venezia, 83324 Ruhpolding Eisdiele Venezia, Hauptstraße 28, 83324 Eisdiele  Il Buon Gelato, Traunsteiner Straße 2, 83334 Inzell Sandro Pizzol Eisdiele, Adelholzener Str. 1, 83313 Siegsdorf Gasthaus Heutau, Heutauerstraße 8, 83313 Siegsdorf    

  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
  • aussichtsreich

Ort
n.a.

Startpunkt
n.a.

Distanz
31,0 km

Dauer in Stunden
02:00

Höhenmeter aufsteigend
380

Höhenmeter absteigend
n.a.

Niedrigster Punkt in Meter
599

Höchster Punkt in Meter
803

Schwierigkeit
mittel

Empfohlene Jahreszeiten für diese Tour


  1. Mai
  2. Juni
  3. Juli
  4. August
  5. September
Eiszeit Runde

Downloads


Laden Sie diese Tour runter als:

Unsere
Kontaktdaten

Chiemgau Tourismus

Haslacher Str. 30
83278 Traunstein

0861 909590-0
info@chiemgau-tourismus.de

Waginger See-Rundweg

Waginger See Rundweg


Beliebte Radtour um den Waginger und Tachinger See, die auch Kinder gut bewältigen können. Wunderschöne Seeblicke und imposantes Alpenpanorama bescheren ein einzigartiges Erlebnis inmitten geschützter Natur auf einer Länge von 30 km.


Erzähl mir mehr
Berggasthof Raffner Alm Ruhpolding
© Chiemgau Tourismus

Raffner-Alm


Lage: Kurz oberhalb der Sessellift-Talstation Unternberg auf 1.000 Hm Bewirtschaftet: Ca. Weihnachten bis Ostern, Mai bis Oktober Samstag und Mittwoch Ruhetag Verpflegung: Speisekarte


Erzähl mir mehr
Aussenansicht von Bettis Bungalow

Bettis Bungalow


Barrierefreier freistehender Bungalow in und herrlicher Lage am Ortsrand von Bergen im Chiemgau - ganz für Sie alleine! Der Ferienbungalow ist ein idealer Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen ins angrenzende Naturschutzgebiet, dem Bergener Moos, sowie einem schönen Waldrundweg. Auch...


Erzähl mir mehr