Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit

Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit


Im Jahre 788 wurde die Altenbeurer Kirche das erste Mal urkundlich erwähnt...

Entstehung

Nach dem Neubau 1494 behielt die Dreifaltigkeitskirche lange Zeit ihren gotischen Sattelturm, ehe ihr 1841 der neugotische Helm aufgesetzt wurde. Aus der Zeit des Neubaus stammt auch die Darstellung der Dreifaltigkeit im Hochaltar, die man heute aufgrund des eigentlichen Verbots durch das Konzil von Trient (1545-1563) nur noch sehr selten zu sehen bekommt. Die Darstellung zeigt drei gleiche Figuren im Christustypus mit Krone, Zepter und Reichsapfel. Begleitet wird die Gruppe von den Salzburger Bistumspatronen Rupert und Virgil.

Äußerst interessant sind auch drei Holzepitaphe, die in Dorfkirchen nur selten vorkommen:

Das Mair-Epitaph (um 1600) mit der Geschichte der Arche Noah (Schiffbau in der Art im 1600). Das Pachhammer Epitaph mit der Erweckung des Lazarus. Das Epitaph eines Unbekannten (aus der selben Zeit) mit der Heilsgeschichte im Alten und Neuen Testament.

An der Nordwand befinden sich zudem Teile eines spätgotischen Freskenzyklus mit Nikolaus-, Georgs- und Christophorusdarstellung. Der Seitenaltar zeigt den Urtyp eines Maria-Hilfs-Bildes, die im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts von Lucas Cranach gemalt wurde.

Die betont menschliche Seite der Mutter-Kind-Beziehung war für die damalige Zeit eher neu. Die Unterstreichung von Zärtlichkeit und Zuneigung wie sie bei der Cranach-Madonna zu sehen ist, entsprach jedoch genau der Frömmigkeitshaltung der neuen Religiösität des katholischen Barocks.

 

 

Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit

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