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© Berger Christina

Johanneskirche Grabenstätt

Inmitten der Gemeinde Grabenstätt erhebt sich ein gotischer Bau aus dem Jahr 1400. Erfahren Sie mehr über die aufregende Geschichte der Kirche, welche über die Jahrhunderte durch Brände sehr mitgenommen wurde, jedoch auch immer wieder restauriert wurde.


Die Johanneskirche, erbaut im gotischen Stil im Jahr 1400, hatte an der selben Stelle bereits eine romanische Vorgängerkirche und ist als Taufkapelle urkundlich nachgewiesen seit 959. Das Jahr 1834 wurde für das Gotteshaus sehr verhängnisvoll, es wurde nebst der Maximilians Kirche, welche vollständig niederbrannte und einem großen Teil der Ortschaft, von dem damals wütenden Brand sehr mitgenommen. Die Pfarrgemeinde aber nahm sich ihres alten St. Johannes wieder an und restaurierte es. Im Jahre 1862 wurde wieder ein großer Teil des Ortskerns durch einen Brand heimgesucht. Hier verbrannte der Dachstuhl und der Turm. Wieder fanden sich Wohltäter und restaurierten die Kirche 1870 im Inneren, so wie sie heute vorzufinden ist.

Fragmente einer Freskomalerei

Bemerkenswert sind vor allem die 1969 freigelegten gotischen Fresken mit der mächtigen Figur des hl. Christophorus. Als man im Herbst 1969 die St. Johanneskirche durch einen gründlichen Hausputz auf ihre 1100-Jahrfeier vorbereitete, entdeckte ein Feriengast im ausgeräumten Kircheninnern unter verwittertem Anstrich einzelne Farbflecken an den Wänden und Fragmente einer Freskomalerei. Der Kirchenmaler Hugo Wolliroider wurde damit beauftragt, den Schatz freizulegen. Ende Juli 1971 war das Werk, das sich heute dem Betrachter bietet, vollendet. 

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© Berger Christina

Öffnungszeiten


Juni – Oktober täglich von 8 bis 18 Uhr sowie zu den Gottesdienstzeiten, ebenso auf Anfrage über das Kath. Pfarramt Grabenstätt unter Tel. +49 (0)8661 202.

Tipp


Unweit der Johanneskirche befindet sich das Römermuseum in der Gemeinde Grabenstätt. Hier lassen sich Spuren der Römer entdecken, die bis auf das Jahr 720 zurückgehen.

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