Klosterkirche St. Lambert

Klosterkirche St. Lambert  und ehemaliges Benediktinerkloster  Kloster Seeon, sowie die Kirche St. Walburg mit dem kleinen Friedhof liegen auf einer Halbinsel am Seeoner See.


Das ehemalige Benediktiner Kloster Seeon mit der Klosterkirche St. Lambert wurde im Jahr 994  von Pfalzgraf Aribo I gegründet. Das Kloster wurde von Mönchen aus dem Kloster St. Emmeram in Regenburg besetzt und erhielt schon im Jahr 999 vom Kaiser und Papst die Bestätigung zahlreicher Privilegien. Es unterhielt eine Mal- und eine Buchschreiberschule und war immer Stätte der Wissenschaft und der Musik. Haydn und Mozart waren hier zu Gast. Eine bis zur Aufhebung des Klosters im Jahr 1803 noch vorhandene große Bibliothek weist zudem auf die rege literarische Tätigkeit der Seeoner Mönche hin.Heute ist die ehemalige Klosteranlage Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern. Die Wiedereröffnung fand im Jahr 1993 statt. Neben Seminaren und Tagungen veranstaltet der Bezirk Oberbayern auch jedes Jahr eine Reihe kultureller Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und Vorträge. Damit erhält dieser traditionsreiche Ort wieder jenen kulturellen Glanz, den er jahrhundertelang genoß.  In der Gründungszeit hatte das Kloster nur eine kleine Kirche aufzuweisen. Gegen Ende des 11. Jh. wurde dann ein größerer Neubau des Klosters im romanischem Stil ausgeführt. Schon um 1180 errichtete man die im wesentlichen noch heute bestehende Kirche mit einer dreischiffigen Vorhalle samt Obergeschoß, den Türmen und der dreifachen Apsis als Abschluß im Osten. Der Burghausener Baumeister Konrad Pürkhel baute die Kirche Anfang des 15. Jh. um. Einzigartig ist die Ausmalung der Kirche mit den Renaissancefresken von 1579. Der wichtigste Abt in der Barockzeit war Honorat Kolb, für den die Brüder Zürn einen außergewöhnlichen Grabstein aus Rotmarmor schufen.Ein weiteres Kleinod ist die Nebenkirche St. Walburgis, unmittelbar neben dem Kloster Seeon gelegen, die ursprüngliche Klosterkirche der Benediktinerinnen im 11-13 Jh. wurde um 1470 über den romanischen Grundmauern des Vorgängerbaus errichtet und 1481 zur Pfarrkirche erklärt. Die Kirche befindet sich seit 1969 im Besitz der Gemeinde Seeon-Seebruck. Bereits 1983 wurden erste Außen-Renovierungen vorgenommen und ab 2003 konnte mit der Restaurierung der Raumfassung begonnen werden. Vorgesehen war eine Wiederherstellung des Raumeindrucks des späten 16.Jh. Nach 2 1/2 jähriger Renovierung, ist die Kirche nun seit 2005 wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Der die Kirche umgebende kl. Friedhof mit seinen russisch-orthodoxen Grabkreuzen ist ebenfalls sehenswert.     

Kloster Seeon und Walburgiskirche

© Tourist-Information Seebruck

Öffnungszeiten


keine Ruhetage, ganzjährig bis ca. 18.00 Uhr geöffnet

Preisinformationen


Die Klosterkirche St. Lambert kann jederzeit besucht werden.

Unsere
Kontaktdaten

Tourist Information Seebruck

Am Anger 1
83358 Seebruck

+49 8667 / 7139
http://www.seeon-seebruck.de
tourismus@seeon-seebruck.de

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