Kleiner Skischuh neben großem Skischuh

© Chiemgau Tourismus e.V.

All-Mountain-Ski
und
aufgeschäumte Skischuhe

Mit der richtigen Ausrüstung macht Skifahren doppelt Spaß! Experte Gerhard Trattler hilft besonders gerne bei Problemfüßen.


Für das große Skifahrerglück brauchst du Berge, Schnee und eine gute Ausrüstung. Ersteres und zweiteres findest du in den Chiemgauer Alpen zuhauf. Ski und Schuhe gibt’s in der Intersport Skihütte in Reit im Winkl. Experte Gerhard Trattler hilft besonders gerne bei Problemfüßen.

Trends und Tradition


Die Reit im Winkler Familie Trattler verkauft bereits in dritter Generation Bergausrüstungen. Schon vor 91 Jahren meldete Gerhard Trattlers Großvater eine Schuhmacherei in der Gemeinde an. In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Unternehmen mehr Richtung Sport entwickelt. Die Leidenschaft, mit der Gerhard Trattler seine Intersport Skihütte betreibt, kommt nicht von ungefähr. Er selbst war Mitglied im Nachwuchskader des deutschen Skiverbands. Wenn sich also einer mit Skiausrüstungen auskennt, dann er.

Mit dem Allround-Ski liegt man immer richtig


Erste Frage an den Experten: Gibt es überhaupt DEN perfekten Ski? Gerhard Trattler sagt ja. „Allerdings ist für jeden ein anderer Ski perfekt, je nach Fahrkönnen und Körpergewicht, auch die jeweiligen Schneeverhältnisse spielen bei der Wahl eine Rolle.“ Out sind in jedem Fall die langen, geraden Modelle aus den 80er-Jahren, sagt er. Auch Carvingski seien nicht mehr der neuste Schrei. Absolut im Trend: der All-Mountain-Ski. Dank seiner Taillierung, der kompakten Art und der etwas breiteren Ausformung ist dieser Ski ein guter Kompromiss. Er lässt sich sowohl auf präparierten Pisten als auch im Tiefschnee und bei sulzigen oder harten Bedingungen gut fahren. „Ein All-Mountain geht immer und überall“, weiß der Fachmann.

Skier in der Intersport Skihütte

© Chiemgau Tourismus e.V.

Gerhard Trattler von der Intersport Skihütte zeigt einen seiner Fußmodelle zur Anpassung von Skischuhen.

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Modernste Schuhanpassung


Den richtigen Ski zu finden, ist also nicht so schwer, den passenden Skischuh aber sehr wohl. Wer einmal einen zu engen oder drückenden Skistiefel angehabt hat, weiß, dass er einem das ganze Fahren verleiden kann. Deswegen bist du in der Skihütte bestens aufgehoben: „Wir sind eine der top zehn Adressen in Deutschland, was die Skischuh-Anpassung betrifft“, sagt Trattler nicht ohne Stolz. Mit einem 3D-Scanner macht er bei jedem Kunden eine Rundum-Aufnahme des Fußes, dabei zeigt das Gerät auch Druckstellen der Füße an, so dass der Experte genau weiß, welches Schuhmodell in Frage kommt. Einlegbare Sohlen optimieren die Passform zusätzlich. Wenn Du einen einigermaßen normalen Fuß hast, bist du mit diesem Schuhservice schon im siebten Skifahrer-Himmel, versprochen! Aber auch für alle anderen verspricht Gerhard Trattler Rettung.

Ein Halleluja für komplizierte Füße


„Es macht uns am meisten Spaß, wenn jemand mit einem wahnsinnsschwierigen Fuß in den Laden kommt. In solchen Fällen passen wir den Innenskischuh ganz individuell auf seine Bedürfnisse an. Viele Kunden haben dann das erste Mal in ihrem Leben einen Schuh, der wirklich passt. Oft kommen sie am nächsten Morgen freudestrahlend ins Geschäft und erzählen uns von ihrem Spitzenskitag.“ Die Maßanpassung läuft so ab: Der Fuß wird in den Skischuh gesteckt und die Zwischenräume des Innenschuhs mit einem Schaum gefüllt, so erhält man den perfekt sitzenden Skischuh für jeden Fuß.

Für alle Skifahrer hier noch ein allgemeiner Tipp des Profis: „Der Skischuh muss überall anliegen. Nur vorne bei den Zehen darf bis zu einem halben Zentimeter Spiel sein, damit man die Zehen bewegen kannst. Den meisten Leuten ist ihr Schuh einfach zu groß. Da kann man meist nicht mehr viel machen. Drückt der Schuh nur an bestimmten Stellen, hat der Profi viele Möglichkeiten, den Schuh auch nachträglich noch anzupassen.“

Skischuh-Anpassung mit Ausschäumung der Innenschale.

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Schuhmodelle für die Skischuhanpassung

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Kauf den Schuh, leih den Ski


Bei weniger als zehn Skitagen pro Jahr empfiehlt Gerhard Trattler die Skier auszuleihen und nur den Schuh zu kaufen. „So fährt man immer das modernste Skimodell - abgestimmt auf die aktuellen Schnee- und Pistenverhältnisse - und der Skischuh passt garantiert.“ Ausrüstung kann in den Skiverleih-Stationen bei der Talstation in Seegatterl, im Hauptgeschäft Intersport Skihütte oder bei der Kinderskischule Reit im Winkl ausgeliehen werden. Bei Kindern ist das Leihen besonders sinnvoll, weil sie schnell wachsen. Für sie gibt es immer automatisch einen Skihelm mit dazu. Übrigens: Gute Skiverleihe sind in Deutschland meist offizieller Profi-Partner des Deutschen Skiverbandes, so wie die Intersport Skihütte. 

Perfekt gewachste Skier dank Infrarottechnik.

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Eine Geschichte am Rande ...


Als Schüler fuhr Gerhard Trattler 1976 zu den Olympischen Spielen nach Innsbruck. Dort sah er sich mit vielen anderen Chiemgauern die Skirennen aus nächster Nähe an. Am Start war auch Rosi Mittermeier aus Reit im Winkl. Gerhard Trattler kannte die Rosi und so meldete er sich freiwillig, als die Schülersport-Redaktion des Bayerischen Rundfunks einen Burschen oder ein Mädel suchte, das gleich nach dem Rennen ein Interview mit der jungen Skifahrerin führen sollte. Keiner konnte damit rechnen, dass Rosi Mittermeier zwei Gold- und eine Silbermedaille gewann. Und so war es ausgerechnet der Schüler Gerhard Trattler, der der frischgebackenen Olympiasiegerin die ersten Fragen stellen durfte. „Des war a Wahnsinn,“ sagt Trattler heute noch mit leuchtenden Augen. Einen Ausschnitt des Interviews gibt’s in der ARD Mediathek ab Minute 22:30.

Bei Franz Trattler GmbH wird man beraten.
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