Gerald Huber & Maria Reiter - Rauhe Nächte, stille Tage
16.12.2016, 20:00 Uhr

Wer hätte gedacht, dass Weihnachten eine bayerische Erfindung ist? Dass viele unserer schönsten Advents- und Weihnachtslieder der Hartnäckigkeit des mittelalterlichen Kirchenvolkes zu verdanken sind?


Dass das Fest älter als das Christentum ist, dass Martinsumzug, Nikolaus, Perchten-treiben und Maskenfasching die gleichen Wurzeln haben und der Turbokonsum vor Weihnachten bereits die alten Römer genauso wie die Pfarrer des 16. Jahrhunderts empörte?

Wer hätte gedacht, dass Feiertage und Feuerabende das gleiche sind? Dass viele unserer schönsten Advent- und Weihnachtslieder sich der Hartnäckigkeit des mittelalterlichen Kirchenvolks zu verdanken sind? Das Wort "Weihnachten" ist zwar eine bayeriche Erfindung des 12. Jahrhunderts, gefeiert wurde am 25. Dezember, am 1. und am 6. Januar, aber schon in der Steinzeit. Und viele Gewohnheiten und Bräuche, die heute die Zeit der Wintersonnenwende und das Weihnachtsfest so unverwechselbar machen, haben sich bereits in der Antike und im frühen Mittelalter herausgebildet.

Gerald Huber, BR-Rundfunkjournalist und Münchener Turmschreiber zeichnet zusammen mit der renommierten Akkordeonistin Maria Reiter ein Bild von Zeiten als Weihnacht jung war, als keine elektrischen Lichtorgien gefeiert wurden, dafür aber Zauber der Geburt des Lebens umso heller glänzte.


Gerald Huber ist 1962 in Landshut geboren, wo er mit elf Jahren bereits seine erste Zeitung herausbrachte – komplett mit selbstgeschriebenem Fortsetzungsroman.

Nach dem Humanistischem Gymnasium in Landshut, dem Studium der Geschichte und Sprachwissenschaften in Regensburg und München kam er zum Bayerischen Rundfunk. Dort ist er seit rund 25 Jahren als Reporter und Journalist tätig, gut die Hälfte der Zeit als Korrespondent in Ingolstadt. Seit 2007 zeichnet er verantwortlich für die Sendereihe „Zeit für Bayern“ auf Bayern 2.

Bereits seit 2004 entstehen die Folgen von Hubers „Bairischer Wortkunde“, in denen er sich auf unterhaltsame Weise mit der Bairischen Sprache auseinandersetzt. Aus den Radiostücken wurden im Lauf der Jahre insgesamt fünf CDs und ein Buch, das im vergangenen Herbst in einer beträchtlich erweiterten Neuausgabe erschienen ist. Daneben hat er eine Reihe von weiteren Büchern zu Geschichte und Kultur in Bayern veröffentlicht und tritt von Berlin bis Berchtesgaden mit Lesungen auf. Huber ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. Für die „Bairische Wortkunde“ wurde er mit der Tassilomedaille und dem Johann-Andreas-Schmeller-Preis ausgezeichnet.


Maria Reiter stammt aus Oberbayern, entdeckte im Alter von fünf Jahren das Akkordeon und das Lesen. Von beidem entflammt, zieht es sie seither zu sprechender Musik und musikalischer Sprache. In beiden Bereichen ist sie eine begehrte Bühnenpartnerin.

Rein musikalische Freundschaften praktiziert sie u.a. mit den „Wiener Theatermusikern“, die sich zur Begleitung von Michael Heltau gegründet haben, dem Ensemble "nonSordino", dem vielseitigen Klarinettisten und Saxophonisten Norbert Nagel oder dem Münchner Komponisten und Pianisten Rudi Spring, mit dem zusammen sie 1995 einen internationalen Kammermusikpreis in Düsseldorf erhielt.

Preise:

ab €18,00

Veranstaltungsort


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Crailsheimstraße 12
83278 Traunstein

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