Sportliche Challenge einmal rund um den Chiemgau. Das große Ganze der Gravel Escapes.
Chiem Xtreme
Tour- Startpunkt Bahnhof Übersee
- Ort Übersee
- Distanz 231,4 Kilometer
- Dauer 11:00 Stunden
- Höchster Punkt 1049 Meter
- Niedrigster Punkt 362 Meter
- Höhenmeter 2180 aufsteigend
- Höhenmeter 2180 absteigend
Tourenbeschreibung:
Übersee – Achental – Reit im Winkl – Ruhpolding – Inzell – Höglwörth – Teisendorf – Salzach – Kirchweidach – Tacherting – Schnaitsee – Seeon – Gollenshausen – Seebruck – Chieming – Übersee
Chiem Xtreme ist keine Tour, sondern ein Statement. 231 Kilometer, rund 2.200 Höhenmeter, einmal komplett um den Chiemgau und darüber hinaus. Diese Strecke verlangt Ausdauer und mentale Stärke. Keine Abkürzungen, kein Herauspicken einzelner Highlights – hier zählt das große Ganze der Alps ’n Lakes: Chiemgau Gravel Escapes. Eine Runde für Strategie, Langstreckenfokus und einen klaren Kopf.
Der Start liegt in Übersee, und die Route zieht sofort nach Süden. Über das Achental geht es hinein in alpine Landschaft, mit steigender Intensität, aber (noch) ohne Brutalität. Die ersten Kilometer entlang der Tiroler Ache sind fahrbar, rhythmisch und kontrollierbar – genau richtig, um in den Tritt zu kommen. Der Fokus liegt auf Gleichmäßigkeit, nicht auf Tempo.
Mit dem Anstieg vom Achental hinauf zur Hutzenalm zeigt die Strecke erstmals klar, was sie meint. Ein langer, fordernder Pass, der Kraft und Konzentration verlangt. Kein Warmfahren mehr, sondern echtes Arbeiten. Oben folgt eine steile Abfahrt in Richtung Reit im Winkl.
Nach diesem Schlüsselpunkt bleibt es anspruchsvoll, aber machbar. Die Route im Süden fordert weiter Aufmerksamkeit, ohne zu überziehen. Das Gelände bleibt technisch gut beherrschbar, verlangt jedoch sauberes Pacing. Wer hier zu viel investiert, zahlt später.
Nach dem südlichen Abschnitt kippt die Route langsam nach Norden. Die Landschaft öffnet sich, die Linien werden weiter. Über Höglwörth, Teisendorf und entlang der Salzach beginnt der zweite große Teil der Runde. Das Profil bleibt fair, aber konstant. Kein einzelner Monsteranstieg, dafür ein dauerhaftes Auf und Ab. Genau diese Gleichmäßigkeit zehrt mit der Zeit an den Kräften. Kilometer sammeln sich leise, der Kopf arbeitet, die Beine werden schwerer. Spätestens hier wird klar: Das ist keine Runde mehr – das ist ein Projekt.
Der nördliche Chiemgau zeigt sich ruhig und weitläufig. Über Kirchweidach, Tacherting, Schnaitsee und Seeon läuft die Strecke flüssig, fast meditativ. Technisch kein Stress – doch die Distanz fordert ihren Tribut. Konzentration halten, essen nicht vergessen, den Rhythmus bewahren. Strategie schlägt Kraft.
Im letzten Drittel taucht der Chiemsee auf. Über Gollenshausen und Seebruck rückt das Ziel näher, ohne Druck zu nehmen. Wer möchte, gönnt sich in Chieming noch einen sauberen Kaffee bei KAVA – ein letzter mentaler Reset, bevor sich der Kreis schließt.
Die finalen Kilometer zurück nach Übersee fühlen sich zugleich leicht und endlos an. Die Beine sind leer, der Kopf ruhig. Wenn die Runde endet, ist nicht einfach eine Tour beendet – es wurde etwas eXTREMEs geleistet.
Finale Pflichtübung: essen, sitzen, durchatmen. Direkt in Übersee oder bei einem Sundowner an der Chiemsee-Promenade. Absolut verdient.
Empfohlene Monate für diese Tour
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai
- Juni
- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
Tipps zu dieser Tour
Die Öffnungszeiten der Einkehrmöglichkeiten können variieren – ein kurzer Check vor der Tour lohnt sich.
Variabler Toureneinstieg.
Downloads
- Tour als PDF-Datei (PDF)
- Tour als KML-Datei (KML)
- Tour als GPX-Datei (GPX)
Öffentliche Anreise
Bahnhof: Übersee, Tacherting, Kirchweidach,
Teisendorf, Ruhpolding
Kostenlose Fahrradmitnahme im
Streckennetz der Südostbayernbahn
Am Wochenende und
in den Ferienzeiten kann es zu Einschränkungen bei der Fahrradmitnahme
kommen.