Luftaufnahme Stein an der Traun

Auf dem Weg zur Steiner Burg - Traunreut Route 1

Radtour

Ausgangspunkt: "Traunreuter Stadtrundweg" Kantstr. Höhe St 2104 - Hochreit - Mais - Gigling - Anning - Stein an der Traun - St. Georgen - Weisbrunn - Traunreut Weisbrunner Str.

  • Startpunkt Beginn der Tour
  • Ort Traunreut
  • Distanz 10,0 Kilometer
  • Dauer 01:50 in Stunden
  • Höchster Punkt 557 Meter
  • Niedrigster Punkt 506 Meter
  • Höhenmeter 69 aufsteigend
  • Höhenmeter 64 absteigend
mittel Anspruch

Ausgehend vom Stadtrundweg an der St 2104 überquert man

diese an der Fußgängerampel und umfährt sogleich rechterhand ein Firmengelände in Hochreit ein Stückweit auf dem überörtlichen Radweg. Eine unsichtbare Grenze

wird auf dem Weg nach Norden auch passiert: die historische Grenze zwischen

Salzburg und Bayern fand nämlich hier bis 1803 ihren Verlauf. Vorbei an hoch

gewachsenen Kiefern und Eichen folgt man dieser historischen Grenze in Richtung

Westen und darf sich auf dem Weg über Ruhebänke mit besonders schöner Aussicht

freuen. In Gigling dann gibt es einen Gitterbundwerkstadel aus der ersten

Hälfte des 19. Jahrhunderts zu bestaunen. Von Gigling aus lohnt auch ein

kleiner Abstecher zum Pestkreuz. Nach Daxberg auf der Strecke nach Anning

findet man sogar noch einen alten Grenzstein. Ebenso säumen Wegkreuz, Bildstock

und Ruhebank die Strecke. In Anning dann findet man einen Vierseithof aus der Mitte

des 19. Jahrhunderts. Durch die Wohnsiedlung Fasanenjäger gelangt man zur

Pallinger Straße, von wo aus ein Abstecher zum Schlosskomplex mit der „Steiner

Burg“ als Highlight lohnt.  Zurück an der

Pallinger Straße wird der Radler zur Ortsmitte von Stein an der Traun

geführt.  Ein Wohn- und Mühlengebäude mit

Halbwalmdach und geschnitzter Haustür, sowie der Gasthof zur Post, ein

stattlicher Renaissancebau mit zwei achteckigen Türmen und nicht zuletzt der

Dorfbrunnen prägen das optische Erscheinungsbild des Ortskerns. An der B304

führt der Radweg weiter nach St. Georgen wo es von der Weisbrunner Straße aus

durch Weisbrunn wieder Richtung „Traunreuter Stadtrundweg“ geht und die

abwechslungsreiche Route 1 damit

endet. In Weisbrunn bietet sich übrigens noch letzte Gelegenheit, die typische

ländliche Baukunst mit Bundwerk aus dem 18. Und 19. Jahrhundert zu besichtigen.

Zwei gut erhaltene Bauern- und ein Wohnhaus sind wahre Kleinode die es nicht zu

verpassen gilt. Außerdem findet sich hier auch noch die alte Dorfschmiede, die

durch ihr Schopfwalmdach, einer Bildnische und Stuckverzierungen ein prägnantes

Bild abgibt.Auf dem Stadtrundweg geht' s dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeit

Empfohlene Monate für diese Tour

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