Kirche Engelsberg

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Engelsberg

im hohen Norden des Landkreises


Einblick in die Wunder und große Artenvielfalt der heimischen Natur gibt der Umweltgarten in Wiesmühl an der Alz. Das ein Hektar große Areal wurde 1997 auf Initiative des Landesbunds für Vogelschutz eingerichtet und beherbergt eine Vielzahl von Attraktionen, die mit einem Rundweg erschlossen sind: Trockenbiotope und Kräuterspirale, Lehrbienenstand und Insektenlehmwand, ein Fühl- und Tastpfad sowie das Ratespiel „Ecoboard“ - all das sensibilisiert Kinder und Interessierte auf nachhaltige Weise für die Belange der Natur.

Von der Natur zum Handwerk

Als weitere Attraktion ermöglicht die angegliederte gläserne Unterwasserwelt spannende Einblicke in den Lebensraum von Karpfen, Stör, Hecht und Co. Nicht weit von dort entfernt liegt der Auenlehrpfad. Dass auch traditionelles Handwerk einen wichtigen Stellenwert in Engelsberg einnimmt, zeigt ein Besuch in der bundesweit gefragten Kunst- und Fahnenstickerei Jaeschke und Zwislsperger. Seit 1978 wird dort das Kunsthandwerk mit der Nadel gepflegt.

Engelsberger Sportplatz

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Blick auf Engelsberger Kirche

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Engelsberg aus der Luftperspektive

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Insektenhotel in Engelsberg

Ortsplatz Engelsberg

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Engelsberger Ortsgeschichte


Im 9. Jahrhundert wurde der Ort erstmals in einer Tauschurkunde von Kaiser Ludwig III. als „Engelsdiosdorp ad Beregum“ erwähnt. 1189/90 nahmen viele Bürger am Dritten Kreuzzug teil und machten durch die Rückführung des Leichnams ihres Anführers - Markgraf Rapoto I. von Kraiburg - von sich reden. Aus Dankbarkeit bekam der Ort den Titel einer Vogtei verliehen. 1420 folgten schwere Zerstörungen durch marodierende Ritter, 1737 durch einen Großbrand infolge eines unglücklichen Böllerschusses an Ostern. 1919 wurde die Tunzenburg gesprengt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit vielen Opfern fanden hier 750 Heimatvertriebene eine neue Heimat und bauten den Ort wieder auf. 1986 erlangte Engelsberg die Selbstständigkeit als Gemeinde zurück.

Engelsberger Persönlichkeiten


Engelsberg war die letzte Heimat des katholischen Weihbischofs Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen aus dem Adelsgeschlecht der Familie Soden (1920-2000). Er empfing seine Priesterweihe 1951 zusammen mit Michael Kardinal Faulhaber und Joseph Ratzinger, dem ehemaligen Papst Benedikt XIV. Weihbischof von Soden machte sich einen Namen als schärfster Kritiker des Engelwerks im deutschen Episkopat. Er ist in Freising begraben.

Was gibt's zu sehen bei Engelsberg?

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Engelsberg im Winter


Neben der Gelegenheit zum Eisstockschießen bieten sich in dem aufstrebenden und vor allem bei jungen Familien beliebten Ort Engelsberg durch die Nähe zu attraktiven Wintersportgebieten zahlreiche Möglichkeiten für tolle Freizeitaktivitäten.

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