Obing aus der Luft

© Tourismus Obing-Pittenhart e.V.

Winterzauber in Obing

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Obing
Lust auf Obing

Mit seinen idyllischen Badeseen, der nostalgischen Lokalbahn, den urigen Wirtshäusern und einer bunten Vielfalt von Kulturakzenten bietet Obing die optimale Art der Entschleunigung mit kulinarischen Genüssen.


Über Jahrhunderte bot das an der früheren Salzstraße von Bad Reichenhall nach München gelegene Obing Reisenden in der Taverne Rast und körperliche Kräftigung. Das hohe Maß an Gastlichkeit kennzeichnet den Ort noch heute, verbunden mit idealen Möglichkeiten zur Entschleunigung und aktiver Erholung vor der Kulisse der Chiemgauer Alpen. Warum den Urlaub nicht mal entspannt mit einer Runde Golf beginnen? Auf dem 9-Loch-Meisterschaftsplatz im Stile alter amerikanischer Golfplätze mit Blick auf den Obinger See gelingt das perfekt.

Obinger See und die Kunst

Beim Rundgang um den familienfreundlichen Badesee – ebenfalls ein Paradies für Angler - beflügeln die Werke von 20 Künstlern auf dem Skulpturenweg Phantasie und Kreativität. Radausflüge zur Eggstätter Seenplatte macht ein Trip mit der nostalgischen Lokalbahn LEO inklusive Dampflok zum besonderen Erlebnis.  Bei der Rückkehr laden stimmungsvolle Biergärten und urig-gemütliche Wirtshäuser mit Grillabenden, Saisonspezialitäten und Themenwochen zu lukullischen Genüssen und zum Ausspannen ein.

Pittenhart

Es war ein Versicherungsdirektor aus München, der in den 60er-Jahren nach langem Suchen seinen Traum vom Leben auf dem Bauernhof im Pittenharter Ortsteil Niederbrunn  verwirklicht hat. Mithilfe von 400 Handwerkern und Spezialisten ließ er den verfallenen „Hilgerhof“ originalgetreu wiederherstellen und verwandelte den traditionsreichen Hof von 1724 in ein Schmuckstück. Nach seinem Tod übernahm die Gemeinde die „Herz’sche Heimatstiftung Hilgerhof“ und entwickelte daraus mit engagiertem Bürgersinn eine höchst originelle, 2015 mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnete Begegnungs- und Dokumentationsstätte. In ihr haben Kunst und Musik, Brauchtum und Volkskultur sowie Ökologie und Natursinn eine einmalige Bühne gefunden. Sehenswert ist zudem das Schloss Oberbrunn, dessen Geschichte bis ins Jahr 1530 zurückreicht, heute aber in Privatbesitz ist. Ein echtes Naturidyll ist die nahegelegene Eggstätter Seenplatte, die gut durch Wander- und Radwege erschlossen ist.

Kienberg

Die entspannte Gelassenheit des intakten Dorflebens mit seinem Brauchtum und Vereinen prägt Kienberg mit seinen rund 1.400 Einwohnern. In liebevoller Sammelarbeit haben engagierte Bürger in zwei Museen Zeugnisse der bäuerlichen Lebensart und des Dorflebens zusammengetragen. Exponate und Kostbarkeiten aus dem gesamten Lebensbereich vom 17.bis 20. Jahrhundert hat der ehemalige Posthalter und Kirchenpfleger Michael Steinberger zwischen 1956 und 1999 für das Dorfmuseum im Schulhaus gesammelt. Stickereien, Trachtenzubehör, Schmuck und alte Gerätschaften sind hier ebenso zu sehen wie Mobiliar, Fotografien und Gegenstände des sakralen Lebens wie die seltenen Haarbilder. Einen detaillierten Einblick in das bäuerliche Leben um die Jahrhundertwende (1900) mit vielen Ausstellungsstücken in original eingerichteten Räumen ermöglicht das Bauernhausmuseum „Mörner an der Mörn“ im Mörnerhof. Dieser wurde 1743 erbaut und 1993 restauriert.

Obinger See am Morgen

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Chiemgauer Lokalbahn

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Strandbad

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Radausflug

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Kornblumenfeld

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Golfplatz

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Griessee im Mai

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Dorfmuseum Kienberg

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Obing im Winter


Die Ursprünglichkeit und Authentizität bayerischer Kultur, die Obing im Sommer auszeichnet, verliert auch im Winterhalbjahr nichts von ihrer Kraft. Ist der See zugefroren, laden Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen auf dem Natureis zu geselligem Erleben ein. Echte Kleinodien der Kunst beherbergt die 1491 geweihte, spätgotische Hallenkirche St. Laurentius.  Der Hochaltar birgt drei der schönsten Figuren des spätmittelalterlichen Meisterschnitzers „Meister von Rabenden“ (1515). Kleinkunst und Konzerte mit bayerisch-amerikanischer Küche bietet auf originelle Weise das Gasthaus zur Post. Ein echtes Unikum mit seinem originell-wilden Stilmix ist der zur Kulturbühne erweiterte Hilgerhof. Hier kann man sich bei Konzerten und Lesungen auf die Adventszeit einstimmen. Ein reiches Kulturprogramm bietet diesbezüglich auch das nahegelegene Bildungszentrum in Kloster Seeon.

Pittenhart

Bereits seit Jahrhunderten ist der Ort Pittenhart eng mit dem nahegelegenen Kloster Seeon verbunden. Es beherbergt heute ein Kultur- und Seminarzentrum des Bezirks Oberbayern, das aufgrund hochwertiger Ausstellungen, Konzerte und weiterer Kulturveranstaltungen überregional als Anziehungspunkt gefragt ist. Im Winter bildet der Adventsmarkt von Kloster Seeon mit Lichterglanz und Gewürzduft ein lohnendes Ausflugsziel. Passionierte Eisläufer finden von Pittenhart aus auf den zugefrorenen Seen in Seeon oder Obing ein lohnendes Ziel für sportliche Aktivitäten. Nicht nur am 6. Dezember einen Besuch wert ist die Kirche St. Nikolaus in Pittenhart mit ihrer reichen Ausstatttung. Sehenswert sind die gotischen Figuren des  Heiligen Erasmus vom Meister von Seeon (um 1430), ein großer Holzkruzifixus (um 1530) und der linke Seitenaltar von Johann Georg Lindt (1766).

Kienberg

Einem ganz speziellen Sammlungsgebiet widmet sich das vom Verein „Historische Magirus – Feuerwehrfahrzeuge Bayern e.V.“ betriebene Feuerwehrmuseum in Kienberg, das bis Oktober besucht werden kann. Der Verein erhält, restauriert und pflegt historische Feuerwehreinsatzwagen der Marke Magirus mit Wappen und Ausrüstung. Die Ausstellung mit 26 Großfahrzeugen und sechs Anhängern macht Feuerwehrgeschichte zum Erlebnis. Zu den Schmuckstücken gehört ein Flugplatzlöschfahrzeug und ein Kran bis 20 Tonnen. Sowohl im Sommer wie im Winter zieht die geologische Besonderheit sogenannter Donnerlöcher Experten wie Interessierte nach Kienberg. 112 dieser rätselhaften, bis zu acht Meter tiefen Krater sind dort seit 1936 gefunden worden. Die Experten streiten sich, ob es sich dabei um Toteislöcher aus der Eiszeit oder Relikte eines Meteoriteneinschlags handelt.

Winterzauber in Obing

© Tourismus Obing-Pittenhart e.V.

Magirus Museum

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Was gibt's zu sehen in Obing?

Der barrierefreie Zugang zum See
© Gemeinde Obing

Strandbad Obing


In mitten der sanften Hügellandschaft im Norden des Chiemgaus liegt idyllisch der Obinger See. Am Ostufer des Obinger Sees gelegen, garantiert das familienfreundliche und barrierefreie Strandbad Badespaß für alle.


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Golfanlage Obing, Kleinornach
© Ratcliffe

Der Golf Club am Obinger See


Die sympathische 9-Loch Anlage ist vor allem durch ihre einzigartige heimselige Atmosphäre bekannt.


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16-seenrunde2
© Chiemgau Tourismus e.V.

16-Seenrunde


Mit dem Rad zu 16 Eiszeit-Seen. Die 16-Seenrunde führt durch die beiden Naturschutzgebiete „Eggstätt-Hemhofer Seenplatte“ und „Seeoner Seen“ mit 16 verzaubert wirkenden Gletscherseen.


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Obinger Ortsgeschichte


Ähnlich wie andere Orte der Region mit der Endung „-ing“ weist auch Obing eine mindestens in die Keltenzeit zurückreichende Besiedlungsgeschichte auf. Ein 1930 freigelegtes Reihengräberfeld deutet auf Spuren der Bajuwaren (6. Jahrhundert) hin. Die erste urkundliche Erwähnung datiert von einer Schenkung des Bayernherzogs Theodebert an das Erzstift Salzburg im Jahr 716. Bis ins 19. Jahrhundert wechselte Obing mit eigenem Schloss (1860 abgebrannt) und Hofmarksrecht häufig als Besitz hochgestellter Geschlechter und Persönlichkeiten. Dem Bahnanschluss 1908 folgte 1978 die Zusammenlegung zur Verwaltungsgemeinschaft Obing-Pittenhart-Kienberg.

Pittenhart

Der Ortsname Pittenhart (Bidenhardt) wird wahlweise von dem Aribonen Boto bzw. Buto abgeleitet, einem Bruder des aus den Ungarnkriegen und als Mitgründer des Klosters Millstatt (um 1070) bekannten Aribo II. oder von dem keltischen Wassergott Bid, der im Pittenharter Römerstein von 219 als Bedaius erscheint. Der Römerstein war bis 1808 an der Südseite der Kirche angebracht. Eine Römersäule im Keller von Schloss Oberbrunn legt die frühe Besiedlung durch ein Römerkastell nahe. Der Ortsteil ist erstmals 924 im Salzburger Urkundenbuch erwähnt. Aus einem wohl aribonischen Besitz des 10. Jahrhunderts in Oberbrunn wurde im Spätmittelalter ein Gutshof herzoglicher bayerischer Beamter und um 1530 ein Edelsitz mit Schloss und Hofmark. 1818 entsteht die selbstständige Gemeinde Pittenhart, die sich im Rahmen der Landkreisreform 1978 mit Obing und Kienberg zur Verwaltungsgemeinschaft zusammenschließt.

Kienberg

Der Name Kienberg weist auf einen einst mit Kiefern oder Föhren bestandenen Berg hin, der bereits im 5. Jahrhundert von Bauern besiedelt war.  Als „Chyemberch“ taucht der Name des Ortes erstmals 790 in den „Breves Notitiae“ des Erzbistum Salzburg auf. 1818 bildete sich aufgrund des Gemeindeedikts des Königreichs Bayern die Gemeinde Kienberg heraus. Seit 1978 gehört der Ort zur Verwaltungsgemeinschaft mit Obing und Pittenhart. Erwähnenswert ist auch die Ziegelei Schrankl in Oed, die von 1850 bis 2002 bestand und zu den größten Betrieben in der Region gehörte.

Obinger Persönlichkeiten


Als echte Originale hat das Wirtsehepaar John und Rita Gonzalves den Gasthof zur Post – hier nächtigte bereits Mozart - seit über 25 Jahren zur überregional bekannten Kleinkunstbühne gemacht, auf der viele Top-Künstler aufgetreten sind.

Der Wirt genießt

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Sonne oder Regen?

2°C
/ -4°C
Ein ungetrübt sonniger Tag, Wolken sind so gut wie keine zu sehen.

Heute
3°C
/ -4°C
In der ersten Tageshälfte zeitweise bewölkt, dann aber wird es immer sonniger.

Morgen
6°C
/ -3°C
Die Sonne scheint den ganzen Tag, Wolken sind kaum zu sehen

Übermorgen
6°C
/ -2°C
Es wird ein ungetrübt sonniger Tag, morgendliche Wolken lösen sich auf.

07.12.2016

Unsere
Kontaktdaten

Touristinformation Obing

Kienberger Straße 5
83119 Obing

+49 (0)8624 8986-17
http://www.urlaub-in-obing.de/
touristinfo@vg-obing.de