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Der Alz folgen in Tacherting
© Chiemgau Tourismus e.V.

Tacherting

Greifbare Geschichte

Federkiel, Zählmaschine und Schreibmaschine: Das alte Klassenzimmer im Hof der Familie Schwoshuber in Tacherting atmet Geschichte, den Fleiß und den Schweiß unzähliger Schülergenerationen. In 40-jähriger Sammeltätigkeit kamen dort Originalstücke vergangener Schultage zusammen. Nach Vereinbarung können Interessierte das Chiemgauer Schulmuseum besuchen und sich dazu Anekdoten aus anderen Zeiten erzählen lassen.

Von der Schulbank in die Mühle

Viel weiter in die Vergangenheit führt ein weiterer historischer Ort in Tacherting: die wechselhafte Geschichte der Mussenmühle reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Im Rahmen von Erlebnistagen kann die alte Mühle bei einem Rundgang besichtigt werden. Anschließend lädt der Hofladen zum Stöbern und zur Verkostung von selbst gemischtem Müsli. Für die Kinder gibt es Brotbackkurse.

Tachertinger Ortsgeschichte

Nach ersten größeren Besiedlungsspuren von den Römern verweist der Ortsname auf befestigte Anlagen der Bajuwaren, die sich im 6. Jahrhundert unter dem Sippenführer „Tagahart“ formierten. Der im Alztal liegende Ort gehört damit zu den ältesten im Chiemgau bzw. in ganz Bayern. 735 wird „takahartinka“ in einer Schenkungsurkunde an die Domkirche zu Passau erwähnt, 788 kommt der Ort unter Erzbischof Arno zu Salzburg. Im 12. Jahrhundert entsteht das Kloster Baumburg im heutigen Altenmarkt, zu dem die Urpfarrei Tacherting bis zur Säkularisation von 1803 enge Verbindungen hatte. Im Mittelalter gehört der Ort wechselweise zu Nieder- und Oberbayern. Mit dem Bau erster Wasserkraftwerke entstehen ab 1909 entlang der Alz neue Industrieansiedlungen, die der alten Kulturregion ein neues Gesicht geben.

Tachertinger Persönlichkeiten

Mit dem Bogenschützen Armin Garnreiter (geb. 1958) von der FSG Tacherting stammt ein mehrfacher Deutscher Meister im Bogensport aus dem Ort an der Alz.

Tacherting und König Ludwig der I.

Kein geringerer als der Bayern-König Ludwig I. bescherte Tacherting im 19. Jahrhundert landesweite Beachtung. Nach ersten zufälligen Bodenfunden von gut erhaltenen Mosaiken aus römischer Zeit ließ er dort durch systematische Grabungen Bayerns größten Mosaikfund freilegen. Eines davon befindet sich heute noch im Heimatmuseum der Gemeinde in der alten Grundschule. Dort sieht man auch das Modell einer römischen Villa Rustica, deren Grundmauern 1828 komplett freigelegt worden sind. Freilich hatten die Gutshof-Reste nicht lange Bestand: Findige Bauern verwendeten die Steine für Ausbauarbeiten an ihren Höfen. An die Grabungen des Königs erinnert heute noch eine Säule auf dem Feld.

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Stiftskirche St. Margareta Baumburg

Hoch über Baumbrug trohnt die schöne Stiftskirche St. Margareta im ehemaligen Augustiner Chorherrenstift. Lass dich von ihrer Farbensymphonie beeindrucken und erfahre mehr über die Geschichte des Grafen Berengar von Sulzbach.
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Im Bräustüberl
© Chiemgau Tourismus e.V.

Baderbräu Schnaitsee

Sechs Freunde, eine Passion, eine Brauerei - Das Baderbäu setzt mit handwerklich und traditionell gebrauten Bieren den Kontrastpunkt zum Industriebier der großen Konzerne.
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© Chiemgau Tourismus e.V.

Bauernhof-Safari

Auf dem Rad von Hof zu Hof
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Kontaktdaten

Adresse
Tourist-Information Tacherting
Trostberger Straße 9
83342 Tacherting
Telefon
+49 8621 80060
E-Mail
gemeinde@tacherting.de
Internet
https://www.tacherting.de/startseite