Der Alz folgen

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Tacherting

Noch einmal die Schulbank drücken wie in den 50er-Jahren und in die Historie eintauchen. Das können Kinder und Besucher im Chiemgauer Schulmuseum. Es ist die Attraktion in der Gemeinde Tacherting.


Schreibmaschine schreiben, mit einer Zählmaschine hantieren oder mit Federkielen in altdeutscher Schrift schreiben: Das alte Klassenzimmer im Hof der Familie Schwoshuber in Tacherting mit vielen Originalstücken atmet Geschichte und den Schweiß unzähliger Schülergenerationen. Sie haben die alten Schulbänke gedrückt und auf Schiefertafeln geschrieben. In 40-jähriger Sammeltätigkeit kamen die passenden Einzelstücke zusammen. Nach Vereinbarung können Interessierte das Chiemgauer Schulmuseum besuchen und sich dazu Anekdoten aus alten Tagen anhören.

Von der Schulbank in die Mühle

Viel weiter zurück reicht die Geschichte an einem anderen historischen Ort in Tacherting mit wechselhafter Geschichte: der Mussenmühle. Ihre Ursprünge reichen zurück bis ins 11. Jahrhundert. Im Rahmen von Erlebnistagen kann die alte Mühle bei einem Rundgang besichtigt werden und anschließend im Hofladen Müsli verkostet werden. Für Kinder gibt es Brotbackkurse.

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Naturbeobachtung an der Alz

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Tacherting im Winter


Kein geringerer als der Bayern-König Ludwig I. bescherte Tacherting im 19. Jahrhundert landesweite Beachtung. Nach ersten zufälligen Bodenfunden von gut erhaltenen Mosaiken aus römischer Zeit im Jahr 1807 ließ der Regent durch systematische Grabungen bei Lohen Bayerns größten Mosaikfund mit insgesamt zehn Prachtflächen freilegen. Ein Mosaik findet sich heute noch im Heimatmuseum der Gemeinde in der alten Grundschule. Dort sieht man auch das Modell einer römischen Villa Rustica, deren Grundmauern 1828 komplett freigelegt worden sind. Freilich hatten die Gutshof-Reste nicht lange Bestand: Findige Bauern verwendeten die Steine für Ausbauarbeiten an ihren Höfen. An die Grabungen des Königs erinnert heute noch eine Säule auf dem Feld.

Was gibt's zu sehen bei Tacherting?

G'schichtn rund um Tacherting

Tachertinger Ortsgeschichte


Nach ersten größeren Besiedlungsspuren von den Römern verweist der Ortsname auf befestigte Anlagen der Bajuwaren im 6. Jahrhundert unter dem Sippenführer „Tagahart“. Tacherting im Alztal gehört damit zu den ältesten Orten im Chiemgau bzw. ganz Bayern. 735 wird der Ort „takahartinka“ in einer Schenkungsurkunde an die Domkirche zu Passau erwähnt, 788 kommt der Ort unter Erzbischof Arno zu Salzburg. Im 12. Jahrhundert entsteht das Kloster Baumburg im heutigen Altenmarkt, zu dem die Urpfarrei Tacherting bis zur Säkularisation von 1803 enge Verbindungen hatte. Im Mittelalter gehört der Ort wechselweise zu Nieder- und Oberbayern. Mit dem Bau erster Wasserkraftwerke als Energiequelle entstehen ab 1909 entlang der Alz neue Industrieansiedlungen, die der alten Kulturregion ein neues Gesicht geben.

Tachertinger Persönlichkeiten


Mit dem Bogenschützen Armin Garnreiter (geb. 1958) von der FSG Tacherting stammt ein mehrfacher Deutscher Meister im Bogensport aus Tacherting.

Wetter in Tacherting

5°C
/ -3°C
Wolken am Beginn des Tages lösen sich auf, noch vormittags kommt die Sonne.

Heute
7°C
/ -1°C
Ein freundlicher Tag mit einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken.

Morgen
7°C
/ -1°C
Morgendliche Wolkenreste verschwinden, es wird ein sehr sonniger Tag.

Übermorgen
7°C
/ -2°C
Recht sonniger Start, in der zweiten Tageshälfte zunehmend regnerisch.

11.12.2016

Unsere
Kontaktdaten

Touristinformation Tacherting

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