Blick von der Schnappenkirche Richtung Staudach-Egerndach

© Andrea Obele

Staudach-Egerndach

Brauchtum & Bergwandern


Mit seiner Nähe zum Hochgern, zur Tiroler Ache und dem Hochmoor der Egerndacher Filze lädt Staudach-Egerndach zu einem erlebnisreichen Urlaub in der Natur ein. Landschaftlich einmalige Radl- und Wanderwege im Gebiet des 1.748 Meter hohen Hochgern vitalisieren Körper und Gemüt. Die Fauna und Flora rund um die Vorder-, Bracht- und Staudacher Alm beeinduckt ebenso wie die Kulturlandschaft im Hochmoor, die der nahegelegene Moorerlebnispfad auf fünf bzw. acht Kilometern Länge erfahrbar macht. Perfekt geeignet zum Radeln, Wandern und Joggen ist der Weg auf dem Damm der Tiroler Achen.

Planeten, Seen und traditionsreiche Feste

Für Abwechslung sorgt der Planetenweg mit seinen Infotafeln. Wem danach der Sinn nach einer kleinen Abkühlung ist, der besucht das Kneipptretbecken am Aiblbach oder radelt zum nahegelegenen Reifinger Weiher. Gute Stimmung und bayerische Lebensart vereinen die Brauchtumsfeste der Staudacher Vereine. Diese sind feste Bestandteile im jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde und vielmehr noch im lebendigen Alltag der Einheimischen.

Die Schnappenkirche

© Andrea Obele

Auf dem Weg zur Schnappenkirche

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Die Staudacher Alm

© Andrea Obele

Staudach-Egerndach Ortsgeschichte


Im 10. Jahrhundert entstand aufgrund ständiger Ungarneinfälle auf einem Höhenrücken die Burg Hohenstein und am Fuße davon eine Siedlung, das spätere Staudach-Egerndach. 1150 wird „Studahe“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name weist auf einen größeren Wasserlauf hin – die heutige Tiroler Ache als westliche Grenze. 1275 wurde unter Herzog Heinrich VIII. das Pfleggericht Marquartstein mit der 1075 erbauten Burg eingerichtet. Es bestand bis 1803. Im Jahr 1850 gründete Adolf Kroher die erste Zementfabrik in Staudach, die mit dem neu erfundenen Betondachziegel weithin Bekanntheit erlangt hat und bis 1930 bestand. 1870 kam eine zweite Zementfabrik dazu, die schnell bindenden Beton für Ornamentzwecke produziert hat. Der Bahnanschluss 1884 sicherte die Rentabilität der Werke. 1949 wurde die Gemeinde Egerndach zu Staudach-Egerndach, die seit 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Marquartstein bildet.

Staudach-Egerndach Persönlichkeit


Mit ihrem mehrfach neu aufgelegten Hauptwerk „Im Bannkreis der großen Ache“ schrieb die Staudacher Ehrenbürgerin und volkskundliche Sagenforscherin Anna Kroher (1859-1943) ein Standardwerk über Geschichten und Sagen aus dem Achental.

Was tun in und um Staudach-Egerndach?

Radfahren in Traunstein
© Chiemgau Tourismus e.V.

Salinen-Radweg


Der Salinen-Radweg führt entlang von Salzgewinnungsstätten, Salzhandelswegen und Soleleitungen von Rosenheim nach Hallein.


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Stadt- und Spielzeugmuseum Traunstein
© Stadt Traunstein

Stadt- und Spielzeugmuseum


Inmitten eines der ältesten Baudenkmäler Traunsteins, direkt am Stadtplatz, befindet sich das Stadt- und Spielzeugmuseum - ein idealer Ort um in Kindheitserinnerungen zu schwelgen.


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© Chiemgau Tourismus e.V.

Teisenberg-Runde


Einmal um den Teisenberg herum...


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Staudacher Alm: Almleben im Wandel der Zeit


Irmgard Gutsjahr (70), die seit den 70er Jahren Sennerin auf der Staudacher Alm ist, erzählt von anno dazumal und heute, von ihren Gästen und Kühe ...


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Staudach-Egerndach im Winter


Auch wenn die Tage kürzer und kälter werden, gibt es in Staudach-Egerndach reichlich Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Auf die Weihnachtszeit stimmt Anfang Dezember der Adventsmarkt der Vereine im Gasthof Ott ein. Mit mitreißenden Klängen heizt euch die Musikbühne im Gasthof Mühlwinkl bei frostigen Temperaturen ein. Ebenfalls einen Besuch wert ist die dem Heiligen Wolfgang gewidmete Wallfahrtskirche am Schnappenberg von 1640. Von der ausgesetzten Stelle hat man einen traumhaften Blick auf das Achental und den Chiemsee, denen der Winter noch mehr Weite zu verleihen scheint. Der Legende nach wurde Ritter Marquart an dieser Stelle überfallen und tödlich verwundet. Für Kunstfreunde interessant ist ein Blick in die „Atelierfenster“ genannte Ausstellungshütte mit Werken des Bildhauers Carsten Lewerentz. Nach Absprache sind dort auch Atelierbesuche möglich.

Unsere
Kontaktdaten

Touristinformation Staudach-Egerndach

Marquartsteinerstraße 3
83224 Staudach-Egerndach

+49 (0)8641 2560
http://www.staudach-egerndach.de/de/tourismus
gemeinde@staudach-egerndach.de