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Christbaum in Ruhpolding unter einer Schneedecke

Weihnachten am Chiemsee und in den Bayerischen Alpen

Mit Freunden und Familie auf den Christkindlmärkten treffen

Besuche einen der traditionellen Christkindlmärkte im Chiemgau und genieße Weihnachtsvorfreude vor winterlicher Kulisse. Besinnlichkeit, Brauchtum und eine besondere Atmosphäre erwarten dich auf den Christkindlmärkten der Region.

Der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Bratwürsten liegt in der Luft. Chöre singen stimmungsvolle Lieder, Bläser spielen leise Melodien. Marktstände laden zum Vorbeischlendern ein: Du entdeckst heimische Handwerkskunst und erfährst mehr über regionale Spezialitäten - und findest dabei so manches Weihnachtsgeschenk.

Beinahe jede Gemeinde im Chiemgau hat ihren eigenen Weihnachtsmarkt. Besondere Veranstaltungsorte bieten außergewöhnliche Markterlebnisse: auf der Fraueninsel, in den romantischen Ortszentren oder hoch droben auf dem Rauschberg auf 1.671 Metern.

Christkindlmarkt in Traunstein
© Chiemgau Tourismus e.V.

Advent im Chiemgau

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und beginnt mit dem ersten Adventssonntag im Dezember. Ab diesem Zeitpunkt werden Plätzchen gebacken, Kerzen angezündet und Weihnachtsgeschenke gekauft.

Was beginnt mit dem 1. Advent?

Advent kommt aus dem lateinischen Adventus Domini und bedeutet Ankunft. Es ist die Jahreszeit, in der sich die Christen auf die Geburt Jesu, also auf den Heiligen Abend vorbereiten. Zugleich beginnt mit dem ersten Advent, in der katholischen und evangelischen Tradition, auch das neue Kirchenjahr. Das Kirchenjahr richtet sich nicht nach unserem Kalender, sondern bestimmt eine bestimmte Folge von christlichen Festen wie Ostern, Pfingsten und viele mehr.

Rote Weihnachtskugeln in der Gaststube der Sonnenalm auf der Winklmoosalm
© Chiemgau Tourismus e.V.

Adventsbräuche im Chiemgau

Paradeisl

Das Paradeisl soll, wie der Adventskalender, auf die Weihnachtszeit vorbereiten. Traditionell besteht das Paradeisl aus vier Roten Äpfeln, die mit verzierten Stöcken zu einer Dreieckspyramide verbunden werden. Jeden Sonntag wird eine Kerze angezündet bis die oberste Kerze auf der Spitze der Pyramide am Weihnachtsabend brennt.

Nikolaus

"Lasst uns froh und munter sein und uns recht von Herzen freuen."
Alljährlich in der Nacht vom fünften auf den sechsten Dezember wandert der Nikolaus um die Häuser und beschenkt die braven Kinder mit Kleinigkeiten. Zwei historische Personen verschmolzen damals zu einem Nikolaus. Zum einen Nikolaus von Myra aus dem dritten Jahrhundert und Nikolaus Sion aus dem sechsten Jahrhundert. Aus der Legende über das Leben der beiden Männer entstand die Figur des Heiligen Nikolaus. Der Nikolaus ist je nach Region in Begleitung einer furchterregenden Gestalt. Der sogenannte „Kramperl“

Ein Percht während den Raunächten
© Chiemgau Tourismus e.V.

Perchten und Kramperl

Perchtenläufe gibt es in den sogenannten Raunächten zwischen Weihnachten und Neujahr, in denen die bösen Geister des Winters und das alte Jahr ausgetrieben werden sollen. Die schaurigen Perchten sollen Gesundheit, Glück und Segen für Haus und Hof, Felder und Wälder bringen.

Bei Einbruch der Dunkelheit versammeln sich die Perchten. Angeführt wird der Lauf von den Schönperchten in einer menschenähnlichen Holzmaske, die für lautes Getrommel sorgen. Im Anschluss folgt Frau Percht, die Hauptfigur der Gruppe. Ihr folgen die Schiachperchten ("schiach" heißt so viel wie hässlich), die mit ihren langen Peitschen und lauten Glocken dem einen oder anderen schon mal einen Schrecken einjagen. Weitere Infos zu Perchtenläufe in unserer Region

Lebkuchenstand am Abend auf dem Christkindlmarkt Traunstein
© Chiemgau Tourismus e.V.

Chiemgauer Spezialitäten zur Weihnachtszeit

In der Adventszeit kann man den weihnachtlichen Gerüchen nicht entfliehen. Der Geruch von Vanille, Zimt oder der Duft von Bienenwachskerzen macht Lust auf mehr. Jedes Jahr beginnt der Backmarathon von neuem. Wer hat die meisten Plätzchensorten oder wer ist schneller fertig? Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen. Trotzdem gehören bayrische Spezialitäten einfach zu Weihnachten dazu. Wie das "Kletznbrot", auch bekannt unter den Namen Hutzenbrot. Das bayrische Früchtebrot wird aus getrockneten Birnen zubereitet. Das Brot mit den Dörrbirnen zu verfeinern war damals für die arme Bevölkerung etwas ganz besonders. Mit wachsendem Wohlstand kamen andere Dörrfrüchte, wie Pflaumen oder Rosinen dazu.

Was gibt es noch?

Verschneiter Lödensee in Ruhpolding
© Chiemgau Tourismus e.V.

Wintererlebnis

Der Chiemgau - auch im Winter ein Top-Ziel

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Langlaufen auf der Winklmoosalm
© Chiemgau Tourismus e.V.

Langlaufen

Die nächste Lieblingsloipe steht bereit

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Blick vom Boot aus auf die Fraueninsel
© Chiemgau Tourismus e.V.

Veranstaltungskalender

Musik, Theater und Brauchtum erleben, mit Gleichgesinnten sportlich aktiv sein oder mit Einheimischen die Gegend erkunden.

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